Wer Webseiten oder Webpräsenzen erstellen möchte, der kann bisher auf Content-Management-Systeme wie WordPress oder Typo3 zurückgreifen oder er erstellt individuelle Einzelseiten mit statischem HTML und geschickter Formatierung über CSS. Die Content-Management-Systeme sind inzwischen zwar sehr flexibel, lassen aber in vielen Fällen erkennen, dass hinter der Strickart der Websites oder Webseiten ein allzu eingängiges Muster dominiert. Wer diese Schranke durchbrechen möchte, der sollte sich mit dem neuen Angebot Microsoft WebMatrix einmal genauer beschäftigen.
Mit Microsoft WebMatrix werden neue Webseiten oder ganze Webpräsenzen auf Basis von Vorlagen erstellt. Diese Vorlagen sind als kostenlose Open-Source Angebote für jedermann verfügbar und können auch modifiziert werden. Eine Veröffentlichung der fertigen Webseiten ist auf einfache Art umsetzbar, wobei sehr unterschiedliche Plattformen und Hosting-Dienste genutzt werden können. Mit Microsoft WebMatrix hat man also mehr Möglichkeiten der Einstellung und Konfiguration und bewegt sich doch zugleich im sicheren Rahmen des Content-Managements.
Microsoft WebMatrix kann somit als Entwicklungswerkzeug für Websites verstanden werden. Dieses Entwicklungswerkzeug benötigt keine bestimmte Plattform und auch kein bestimmtes Framework. Prinzipiell kann jede Plattform und jedes Framework unter Microsoft WebMatrix genutzt werden. Meine Erfahrungen beruhen auf der Anwendung von Microsoft WebMatrix unter dem populären Content-Management-System WordPress, wobei man besonders gut die Leistungsfähigkeit von Microsoft WebMatrix nachvollziehen kann. Denn WordPress bietet selbst und für verschiedene Eigenentwicklungen eine Vielzahl von Schnittstellen an, die für Frameworks genutzt werden können. So hatte ich keine großen Probleme WordPress mit ein paar Plugins zu installieren. Übrigens, eine sehr gute Anleitung wie man übrigens WordPress unter Windows mit Webmatrix installieren.
Microsoft WebMatrix steht schon seit fast einem Jahr zum kostenlosen Download bereit und es ist einfach, das komplette Werkzeug schnell auf den Rechner zu bekommen und unter einen beliebigen Webserver zu installieren. Eine lokale Installation auf einem IIS kann ich eigentlich nur jedem empfehlen um eventuelle “Überraschungen” zu vermeiden. Microsoft WebMatrix beinhaltet alle Werkzeuge, die man sonst nur umständlich und langwierig zusammenstellen muss um eine komplette Website zum Laufen zu bringen. Der Vorteil von Microsoft WebMatrix liegt auch daran, dass alle Komponenten unter einer Oberfläche zur Verfügung gestellt werden. Deshalb ist Microsoft WebMatrix auch für fortgeschrittene Einsteiger ideal, die bisher kaum Zugangsmöglichkeiten zu komplexen Programmieranforderungen hatten. Da die einzelnen Komponenten schnell an- und abgeschaltet werden können, hat man viele Prüfmöglichkeiten und lernt schnell dazu, wenn es um verbesserte Funktionen für die Webnutzung der Website-Besucher geht. Dies zeigt sich zum Beispiel am Code-Editor, der auch für Freunde von direkten Eingriffen in HTML und CSS zugänglich ist. Ungeübte Benutzer hingegen lassen den Code-Editor unberührt und nutzen die Informationen, um sich mit den relevanten Code-Bestandteilen intensiver zu beschäftigen. Gleiches gilt auch für den Datenbank-Editor, der auch zielgenaue Eingriffe in die Inhalte der Datenbank zulässt oder verdeutlicht, wie der Content für die Bestandteile einer Webseite im Einzelnen zusammengesetzt ist.
Entschließt man sich nach einer Testphase, die fertige Webpräsenz ins Internet zu stellen, dann wird man durch ein FTP-Transferprogramm genauso gut unterstützt wie durch die integrierte Webserver-Verwaltung. Sogar an die Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist bei Microsoft WebMatrix gedacht worden. Bestimmte Teile einer Webseite, die für Suchmaschinen wichtig sind, werden hervorgehoben und die relevanten Keywords werden gezielt auf die Teile einer Webseite verteilt, die von Suchmaschinen bevorzugt ausgelesen werden. (Free SEO Toolkit)
Die Vorlagen für Webseiten bilden das Herzstück von Microsoft WebMatrix. Hier legt man die Muster fest, die für das Aussehen der Webpräsenz insgesamt gelten sollen. Diese Vorlagen können in beliebiger Weise abgeändert werden. Dabei ist es in gleicher Weise möglich, auf HTML, CSS oder JavaScript zurückzugreifen, um Webseiten ein individuelles Aussehen zu geben. Da WebMatrix von Microsoft ausgeliefert wird, ist es sicherlich auch logisch, dass Anwendungen auch auf Basis von ASP nutzbar sind. Der so entstehende Code ist für angehende Experten leicht zu lesen und kann auch von Einsteigern genutzt werden, um ein erstes Kennenlernen von Datenbank-Programmierung zu erlernen.
Mein Fazit: Mit Microsoft WebMatrix ist dem führenden Software-Hersteller der Welt ein überzeugender Werkzeugkasten gelungen, womit man die Webentwicklung in neue Dimensionen treiben kann: Eine Komplettlösung, die auch für Einsteiger gut nutzbar ist, bei denen aber auch Profis viele neue Anwendungsmöglichkeiten finden können.
Eine tolle Übersicht mit weiteren Videos, Artikel und wissenswertes rund um Microsoft WebMatrix gibt es unter WebMatrix Deutschland – Site Home – MSDN Blogs.
Download: Windows Web App Gallery – Install an App
Microsoft spricht Metro – auch auf der CeBIT 2012. "Microsoft Heartbeat – The Power of Design" lautet demzufolge das diesjährige CeBIT-Motto der Unterschleißheimer.
Der Kachel-Look ist mehr als nur eine neue Oberfläche – hinter dem puristischen UI steckt eine Designsprache, die eine Botschaft vermittelt: Konzentration auf das Wesentliche, klare Strukturen und Formen, die dafür sorgen, dass der Anwender immer intuitiv weiß, wo er klicken oder tippen muss, um die gewünschte Funktion auszuführen.
Die CeBIT-Präsenz von Microsoft wird in diesem Jahr nicht nur größer ausfallen, sondern auch voll und ganz dem Metro-Designansatz folgen. Das Metro-Design stelle den Anwender so konsequent wie nie zuvor in den Mittelpunkt, so Ralph Haupter, Chef von Microsoft Deutschland. Die Besucher am Stand A26 in Halle 4 sollen vor Ort live erleben können, was das bedeutet.
"Managing Trust" ist ein weiteres CeBIT-Motto von Microsoft und verfolgt das Ziel, dass Vertrauen von Anwendern und Gesellschaft in die Informationstechnologie nachhaltig zu stärken.
Außerdem zeigt Microsoft in einer virtuellen Stadt Zukunftsvisionen, wie der Einsatz von innovativer IT unsere Städte und Kommunen effizienter, bürgerfreundlicher und wirtschaftlich attraktiver machen kann.
Ausführliche Informationen zum CeBIT-Auftritt von Microsoft finden Sie unter:
Ganz in Metro: Microsoft auf der CeBIT 2012
Wie bereits auf der CES angekündigt wird am 1. Februar 2012 Microsoft Kinect für Windows erscheinen und somit weitaus mehr als ein Gaming-Device sein. Doch schon vor dem Launch der Windows Version kann der Kinect Controller zu wirklich nützlichen Dingen genutzt werden. Auf dem diesjährigen Innovation Day 2012 hat Ralph Haupter ein paar dieser innovativen Projekte vorgestellt.
Lysa – interactives Lernen mit Kinect
An der FH Frankfurt entwickeln Studenten derzeit Lysa. Dabei handelt es sich um ein Kinect gesteuertes System mit dem zum Beispiel autistische Kinder beim Lernen unterstützen werden, aber auch Senioren kann mit Kinect geholfen werden. Wie das Ganze aussieht seht ihr in diesem Video:
Kinect wird dabei eingesetzt, um als berührungslose Schnittstelle das Verhalten des Kindes zu erfassen. Kamera, Mikrofone und Tiefensensoren von Kinect eignen sich hervorragend, um Mimik und Gestik sowie gesprochene Worte aufzunehmen und anschließend zu interpretieren.
Quelle: LYSA – autistische Kinder lernen mit Kinect – Windows-News
Microkoptersteuerung mit Kinect
Die Studenten der FH Erfurt hingen nutzen Kinect auf eine ganz andere Weise, nämlich als Steuereinheit für ihren Microkopter.
Endergebnis des Projektes sind zwei Programme. Eine Air-View-App zur Steuerung eines Mikrokopters über Bluetooth und eine Ansteuerung eines Modell-Flug-Simulators mittels der Kinect. Letzteres entsprach unserer Notlösung, welche wir umsetzten, da es während der Entwicklung der Air-View-App einige Probleme mit der Mikrokopterkommunikation gab.
Quelle: Zebresel Air View – Der Prototyp | Zebresel
Das im November 2011 bei einer Razzia entdeckte Botnetz, DNS-Changer leitete betroffene PCs nicht wie erwartet zu bekannten und vertrauenswürdigen Seiten, sondern präsentierte den ahnungslosen Opfern eine identische Seite die darauf abzielte vertrauliche Daten zu sammeln.
Das FBI entschied sich damals aus Sicherheitsgründen die bösartigen DNS Server durch eigene zu ersetzen und den betroffenen Rechner genug Zeit zu geben sich von dem Trojaner zu befreien.
Im März 2012 werden diese Server vom FBI nun abgeschaltet, das Bundesamt für Informationstechnik (BSI) hat dazu heute eine Warnung rausgeben, der Grund, in Deutschland sind immer noch 33.000 Rechner täglich betroffen.
Um herauszufinden ob der eigene Rechner betroffen ist, reicht es aus, die Seite www.dns-ok.de zu besuchen. Erscheint beim Aufruf eine rote Statusmeldung, sollte man die Seite www.botfrei.de Besuchen und sich den DE-Cleaner herunterladen.
Überprüfen Sie mit dieser Anleitung, ob Ihr Computer infiziert ist. Zudem empfehlen wir Ihnen Ihren PC gründlich mit dem DE-Cleaner zu überprüfen und anschließend mit Malwarebytes zu scannen. Nach der Beseitigung der Infektion sollten Sie alle Passwörter zu Seiten wie ebay, Amazon, Paypal oder Webmail ändern.
Quelle: http://blog.botfrei.de/2011/11/operation-ghost-klick-fbi-entlarvt-dnschanger-botnetz/

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