Google entwickelt derzeit eine Funktion, die Gemini zu einem viel leistungsfähigeren Reisebegleiter machen könnte. Einem aktuellen Teardown der Google-App zufolge wird es eine neue Integration Benutzern ermöglichen, bestimmte Kartenbereiche (unterstützt von Google Maps) direkt an ihre Chat-Eingabeaufforderungen anzuhängen. Das bedeutet, dass Sie der KI genau anzeigen können, für welches Viertel oder welche Straßenecke Sie sich interessieren, anstatt nur den Namen einer Stadt einzugeben.
Mit der neuen Google Gemini-Funktion können Sie Karten direkt an Ihre KI-Eingabeaufforderungen anhängen
Wie Android Authority entdeckte, fügt das neue System dem Anhangsmenü von Gemini eine Schaltfläche „Karte“ hinzu, die bereits Optionen für Fotos und Dokumente enthielt. Bei Auswahl wird eine Vollbildoberfläche geöffnet, in der Sie zoomen, schwenken und erkunden können. Sobald Sie den richtigen Ort gefunden haben, fügt eine Schaltfläche mit der Bezeichnung „Dieses Gebiet erkunden“ diese bestimmte Region als kleine Kartenkachel in Ihr Nachrichtenfeld ein.
Dieses Upgrade kann die Art und Weise, wie Sie mit der KI interagieren, völlig verändern. Sie müssen Gemini keine langen, beschreibenden Aufforderungen mehr geben wie „Suchen Sie ein ruhiges Café im Umkreis von drei Blocks vom Central Park.“ Sie können einfach den Bereich auf der Karte einkreisen und fragen: „Wo kann man von hier aus am besten arbeiten?“
Konversationsentdeckung über einfache Suchen hinaus
Das Besondere dabei ist die Fähigkeit von Gemini, komplexe Fragen zu verarbeiten, die über eine Standard-Google Maps-Suche hinausgehen. Die traditionelle Karten-App eignet sich schon immer hervorragend zum Auffinden von Geschäftszeiten oder Bewertungen. Gemini kann jedoch differenziertere Anfragen zu dem von Ihnen ausgewählten Bereich bearbeiten.
Beispielsweise könnte ein Benutzer einen bestimmten Stadtteil markieren und nach der allgemeinen Sicherheit beim nächtlichen Gehen dorthin fragen oder sich nach den typischen Mietpreisen in diesem bestimmten Teil der Stadt erkundigen. Ziel ist es, ein Tool zu schaffen, das dank Google Maps eher wie ein lokaler Reiseführer als wie eine statische Datenbank wirkt.
Noch in Arbeit
Bisherige Tests der Funktion zeigen, dass die Basis stark ist, sie jedoch noch nicht ganz bereit für eine öffentliche Einführung ist. Bei den ersten Tests hatte die App einige Probleme mit der Genauigkeit. Manchmal wurden Standorte in einer ganzen Stadt empfohlen, selbst wenn ein bestimmtes Viertel ausgewählt wurde. Einige Funktionen, wie die interne Suchleiste innerhalb der Kartenansicht, führten in früheren Versionen der App ebenfalls zu Abstürzen.
Hoffentlich kann Google alle potenziellen Probleme lösen und die neue Funktion so schnell wie möglich einführen.