Der PlayStation-3-Emulator gewinnt an Popularität, während seine Entwicklung fortschreitet; wir sprechen von RPCS3. Der Emulator ist in der Lage, eine große Anzahl von PS3-Spielen auszuführen und unterstützt die gängigen Betriebssysteme Windows, macOS und Linux. Dennoch ist der Unterschied bei den Nutzern zwischen Windows und den anderen Plattformen enorm: 90 % der Nutzer verwenden Windows gegenüber 6 % auf Linux und 4 % auf macOS.
RPCS3 unter Linux bietet eine bessere Leistung als unter Windows, insbesondere bei AMD-Grafikkarten
Die Zahlen wurden über die API gesammelt, die nach neuen Versionen des Emulators sucht, da dieser keine Nutzungsdaten oder andere Eigenschaften der Benutzer speichert. Außerdem bestätigen RPCS3, dass der Emulator unter Linux eine bessere Leistung erzielt als unter Windows, insbesondere mit AMD-Radeon-Grafikkarten, für die es unter Linux einen besseren Treiber gibt, selbst bei den neuesten Modellen.
Ein weiteres Beispiel dafür, dass Linux nicht nur bei Windows-Spielen Vorteile bietet, sondern auch weiterhin viele Vorteile für Spieler bereithält, die diese Plattform zum Gaming nutzen. Neben SteamOS, das bereits auf Notebooks mit AMD-Hardware läuft, bietet Linux weitere Distributionen, die Alternativen zu Windows darstellen, um deine Spiele auszuführen, sogar für Windows-, Android- oder ARM-basierte Systeme.
Das Rätsel um die Leistung von RPCS3 unter macOS und Apples Architektur
Interessanterweise wird die Leistung unter macOS nicht häufig thematisiert, da Apple oft darauf pocht, dass seine CPUs eine bessere Leistung pro Watt bieten, jedoch nicht spezifiziert wurde, ob dies auch bei dieser Art von Software gilt. Wir hoffen, dass mehr Nutzer die Leistung des Emulators auf verschiedenen Systemen mit derselben Hardware bewerten können, obwohl macOS aufgrund seiner einzigartigen und spezifischen Hardware für seine Geräte etwas komplizierter sein wird.
Juan Antonio Soto
Ich bin Informatikingenieur und meine Spezialgebiete sind Automatisierung und Robotik. Meine Leidenschaft für Hardware begann im Alter von 14 Jahren, als ich meinen ersten Computer auseinandernahm: einen 386 DX 40 mit 4 MB RAM und 210 MB Festplatte. Diese Leidenschaft lasse ich in den technischen Artikeln, die ich bei Geeknetic schreibe, weiter aufleben. Die meiste Freizeit widme ich Videospielen, sowohl moderne als auch Retro, auf mehr als 20 Konsolen, zusätzlich zum PC.