Die Geräte, die Valve verkauft, werden oft modifiziert, wie die Steam Deck-Konsole, die es gelungen ist, in ein Game-Boy-Gehäuse zu integrieren. Doch diesmal ist die neueste Steam Machine an der Reihe, ein Mini-PC mit SteamOS, der über eine empfindliche Kühlung verfügt, um die Temperatur entsprechend den Anforderungen dieser Maschine zu halten. Der Nutzer hat es geschafft, einen Wasserblock zur Kühlung der Steam Machine herzustellen.
CNC-gefräster Wasserblock mit Kupferplatte und transparenter Acrylabdeckung
Der Benutzer techmagnet auf Reddit hat dieses Projekt veröffentlicht, in dem er einen Wasserblock entworfen hat, der mittels CNC gefertigt wurde. Der Block besteht aus einer gefrästen Kupferplatte und einer transparenten Acrylabdeckung für CPU und GPU. Für den Kühlkreislauf war es auch notwendig, das Gehäuse der Steam Machine zu modifizieren, da es flexible Schläuche hat, die an eine Pumpe, einen Radiator und einen Lüfter angeschlossen sind, die sich außen befinden.

Deutliche Temperaturabsenkung um 20 bis 30 Grad bei Volllast
Die Tests des Nutzers berichten eine deutliche Verbesserung der Temperaturen für CPU und GPU der Steam Machine, wodurch es gelingt, zwischen 20 und 30 Grad zu senken, wenn sie unter Volllast läuft. Obwohl der Nutzer behauptet, dass dies einen guten Spielraum für Overclocking lässt, wird diese Funktion derzeit von der Steam Machine nicht unterstützt.

Die nächste Herausforderung des Projekts: auch die VRMs kühlen
Mit dieser guten Temperatur will der Reddit-Nutzer techmagnet das Projekt weiter ausbauen und hat als nächstes Ziel die VRMs der Konsole festgelegt. Diese sind klein und arbeiten bereits an der Grenze ihrer maximalen Temperatur, sodass er sich eine Lösung einfallen lassen muss, um dieses Bauteil zu modifizieren und es ebenfalls mit Wasser zu kühlen.

Wir hoffen, bald die Fortschritte dieses Nutzers zu sehen, um die allgemeine Temperatur der kritischsten Bauteile in seiner Steam Machine zu verbessern.
Juan Antonio Soto
Ich bin Informatikingenieur und spezialisiere mich auf Automatisierung und Robotik. Meine Leidenschaft für Hardware begann im Alter von 14 Jahren, als ich meinen ersten Computer aufschraubte: einen 386 DX 40 mit 4 MB RAM und 210 MB Festplatte. Ich lasse meiner Leidenschaft in den technischen Artikeln, die ich bei Geeknetic schreibe, freien Lauf. Die meiste Zeit meiner Freizeit widme ich Videospielen, sowohl modernen als auch Retro, auf mehr als 20 Konsolen, zusätzlich zum PC.