PCCOOLER bereitet ein Update seines modularen All-in-One-PC FC300-CS mit dem Intel Core Ultra X7 358H aus der Panther-Lake-Familie vor. Das neue Rechenmodul wurde als Ersatz für die ursprünglich mit einem Core Ultra 5 125U ausgestattete Version vorgestellt, wobei Bildschirm und die äußere Struktur des Geräts unverändert bleiben.
Der Plan des FC300-CS trennt Monitor und Rechner in zwei auseinanderbaubare Bausteine. Der Anwender kann das Modul, das den Prozessor, den Speicher und die Speicherlaufwerke enthält, austauschen, ohne den Bildschirm wegzugeben, oder jeden Teil unabhängig mit den entsprechenden Halterungen verwenden.
Ein All-in-One-Computer, der in zwei Module geteilt ist
Die Recheneinheit befindet sich hinter dem Monitor, bildet aber eine eigenständige Einheit. PCCOOLER setzt eine Montage ein, die mit VESA-Haltern kompatibel ist, und bietet Zubehör, um den Computer oder den Bildschirm separat zu installieren. Die Architektur bewahrt das kompakte Erscheinungsbild eines All-in-One, wenn beide Teile verbunden sind.
Diese Trennung vermeidet zudem, dass die Hitze direkt hinter dem Display konzentriert wird. Der Hersteller verwendet Aluminium im Gehäuse und trennt die Kühlung der Bauteile. Der Arbeitsspeicher wird in SO-DIMM-Modulen installiert und der Speicher kann ausgetauscht werden, zwei Möglichkeiten, die bei Geräten, bei denen ein Großteil der Hardware meist gelötet oder eingeschlossen ist, eher selten vorkommen.
Die kommerzielle Version, die auf der PCCOOLER-Webseite erscheint, setzt weiterhin auf einen Core Ultra 5 125U, 16 GB DDR5-4800 und eine 512 GB M.2-SSD. Sie unterstützt individuelle Konfigurationen, zwei DDR5-SO-DIMM-Slots und Speichermöglichkeiten über M.2 2280 und SATA. Die gezeigte Neuerung ersetzt die Meteor-Lake-Plattform durch Panther Lake.
Der Core Ultra X7 358H fügt 16 Kerne und eine Arc B390 hinzu
Der Intel Core Ultra X7 358H verfügt über 16 Kerne und 16 Threads, mit einer maximalen Turbo-Taktfrequenz von 4,8 GHz und 18 MB Cache. Seine Konfiguration umfasst vier Hochleistungskerne, acht Effizienzkerne und vier Kerne mit geringem Verbrauch. Außerdem integriert er eine NPU mit 50 TOPS für unterstützte KI-Belastungen.
Die Bezeichnung X markiert Panther Lake-Varianten, die die leistungsstärkste Grafik-Konfiguration erhalten. In diesem Fall handelt es sich um eine Intel Arc B390 mit 12 Xe-Kernen der dritten Generation. Der Sprung gegenüber dem Core Ultra 5 125U wirkt sich sowohl auf die allgemeine Verarbeitung als auch auf die integrierte Grafik aus und macht das Modul zu einem vollständigen Plattform-Upgrade.
PCCOOLER bewahrt das äußere Format und die Anschlussanordnung des vorherigen Moduls, wie die gezeigten Informationen zeigen. Er hat noch nicht die Speicher- und Speicherkonfigurationen dargelegt, die die Version mit dem Core Ultra X7 358H begleiten, noch ob der neue Block separat erhältlich sein wird, um bestehende Einheiten zu aktualisieren.

27-Zoll IPS-QHD-Bildschirm mit 165 Hz
Der Monitor des FC300-CS verwendet ein 27-Zoll IPS-Panel mit einer Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln, eine Bildwiederholfrequenz von 165 Hz und eine angekündigte Helligkeit von 350 Nits. Die Oberfläche ist aus gehärtetem Glas gefertigt und vollständig laminiert. Die Kombination ist schneller als die 60-Hz-Bildschirme, die in vielen Bürogeräten üblich sind.
Die aktuelle Ausstattung umfasst WiFi 6, Bluetooth 5.2 und Ethernet. Im Modul verteilen sich USB 3.2, USB 3.0 und USB 2.0 Ports sowie HDMI, Audioausgänge und Mikrofoneingang. Der Monitor ergänzt seine eigenen Videoeingänge, wodurch er erhalten bleibt, auch wenn ein anderes System verwendet wird.
PCCOOLER hat noch nicht den Preis oder das Veröffentlichungsdatum der Panther-Lake-Variante bekannt gegeben. Die offizielle Website zeigt weiterhin ausschließlich den FC300-CS mit Core Ultra 5 125U, sodass die präsentierte Version noch in das kommerzielle Sortiment aufgenommen werden muss.
Die Langzeitnutzung des Konzepts wird davon abhängen, ob PCCOOLER weitere Module verkauft und die Kompatibilität zwischen Generationen gewährleistet bleibt. Die Vorführung des Core Ultra X7 358H ist der bisher sichtbarste Beleg für diese Möglichkeit, obwohl Kosten der Aktualisierung, Länder, in denen sie vertrieben wird, und ob sie für Käufer des ursprünglichen Modells verfügbar sein wird, noch unbekannt sind.