Die Low-Latency-Technologie für AMD-RAM scheint bei Herstellern dieser Speicherkategorie gut anzukommen. Einige Hersteller bringen Modelle auf den Markt, die diese Profile für kompatible AMD-Prozessoren und -Mainboards enthalten und eine reduzierten Latenz bieten. Biwin will diese Profile ebenfalls anbieten und hat dazu seinen Black Opal DW100 DDR5 Speicher aktualisiert, um ihn mit AMD EXPO-ULL kompatibel zu machen.
Biwin Black Opal DW100 fügt AMD EXPO-ULL-Profile mit optimierten Latenzen hinzu
Der Speicher Biwin Black Opal DW100 wird aktualisiert, um die AMD EXPO-ULL-Profile hinzuzufügen; tatsächlich bleibt die Hardware jedoch dieselbe. Diese Module verfügten bereits über ein Modell mit einer Geschwindigkeit von 6.000 MT/s und einer reduzierten Latenz CL28, doch der Unterschied liegt im vollständigen Timing, bei dem sekundäre Latenzen angepasst wurden, die in diesen Profilen gespeichert werden. Andernfalls müssten diese Einstellungen manuell vorgenommen werden; mit den Profilen können Sie die Latenzen maximal mit wenigen Klicks anpassen.
Für die Tests wurde ein 48 GB-Kit der Marke verwendet, bestehend aus zwei 24-GB-Modulen, und diese genannte Geschwindigkeit von 6.000 MT/s mit CL28. Die Ausstattung bestand aus einem AMD Ryzen 5 9600X in Kombination mit einer Grafikkarte GeForce RTX 5070 in der Auflösung 1080p.
Bis zu 18,18 % mehr Leistung in den Tests mit AMD EXPO-ULL
In Counter-Strike 2 konnte die FPS um 8 % erhöht werden, mit einer Verbesserung der Minimalwerte der 1 %-Werte um 11,91 % gegenüber den AMD EXPO-Standardprofilen. Weitere Tests in Black Myth: Wukong zeigten eine Steigerung der FPS um bis zu 18,18 % in der minimalen Bildrate. Dennoch sind diese Zahlen Werte des Herstellers und sollten nicht als Darstellung der tatsächlichen Leistungssteigerung in Spielen verstanden werden.
Derzeit gibt es kein Verfügbarkeitsdatum, und auch nicht, ob die Preise sich beim Vorhandensein dieser neuen AMD EXPO-ULL-Profile stabil halten werden.
Juan Antonio Soto
Ich bin Informatikingenieur und spezialisiere mich auf Automatisierung und Robotik. Meine Leidenschaft für Hardware begann im Alter von 14 Jahren, als ich meinen ersten Computer auseinandernahm: einen 386 DX 40 mit 4 MB RAM und 210 MB Festplatte. Ich lasse meiner Leidenschaft in den technischen Artikeln, die ich bei Geeknetic schreibe, weiterhin freien Lauf. Die meiste Freizeit widme ich Videospielen, sowohl zeitgenössischen als auch Retro-Spielen, auf über 20 Konsolen, die ich neben dem PC besitze.