Android 17 Beta 1 ist jetzt für Pixel-Telefone verfügbar. Es gibt auch einen Blog-Beitrag von Google, der sich auf die Vorteile konzentriert und erklärt, worauf Entwickler bei der Aktualisierung ihrer Apps achten sollten. Unter den Änderungen und Verbesserungen erzwingt Android 17 endlich Einschränkungen bei der App-Ausrichtung und Größenänderung. Diese Einschränkungen dürften einen erheblichen Unterschied machen, insbesondere da Android-Laptops sehr bald auf den Markt kommen.
Android 17 erzwingt Einschränkungen bei der App-Ausrichtung und Größenänderung
Google sagt in dem Blog-Beitrag, dass Android 17 (API-Level 37) das Entwickler-Opt-out für Ausrichtungs- und Größenänderungsbeschränkungen auf Geräten mit großem Bildschirm (SW > 600 dp) aufhebt. Diese Änderung bedeutet, dass fünf Attribute und APIs ignoriert werden, wenn eine App auf einem großen Bildschirm ausgeführt wird oder wenn eine App als Spiel kategorisiert wird. Wenn Sie ein Android-Tablet, ein faltbares Telefon oder ein Chromebook besitzen, wissen Sie zweifellos, dass einige Apps in einer einzigen Ausrichtung fixiert sind.
Während wir einige Apps außerhalb unserer Mobiltelefone selten verwenden, optimieren Entwickler einige Apps nicht für große Bildschirme. Dies kann besonders auf Android-Tablets frustrierend sein. Mit faltbaren Samsung-Geräten kann der Benutzer Ausrichtungsänderungen erzwingen. Dies führt normalerweise zu einer langatmigen App-Benutzeroberfläche, die einfach hässlich ist. Nun, das wird sich mit Android 17 ändern.
Einheitliches Erlebnis
Den Entwicklern sagt Google, dass ihre App, wenn sie auf SDK 37 abzielt, zur Anpassung bereit sein muss. „Apps, die auf Android 17 abzielen, müssen die Kompatibilität mit der schrittweisen Abschaffung von Manifestattributen und Laufzeit-APIs gewährleisten, die in Android 16 eingeführt wurden.„ stellt Google fest. Google sagt jedoch, dass die Benutzer die Kontrolle behalten. Sie können sich über die Seitenverhältniseinstellungen des Systems explizit für das Standardverhalten einer App entscheiden bzw. abmelden.
Diese Verschiebung wird Entwickler dazu zwingen, ihre Apps zu aktualisieren, um neuen Ausrichtungen Rechnung zu tragen. Aber auf lange Sicht werden sich diese Einschränkungen auszahlen. Diese Änderungen werden das App-Erlebnis auf faltbaren Geräten, Laptops und Tablets verbessern. Aluminium OS, ein kommendes Android-basiertes Betriebssystem, das ChromeOS ersetzt, benötigt Android-Apps, um nahtlos im Querformat zu funktionieren.
Es sieht so aus, als ob Aluminium OS für Android für Desktop-Bildschirme optimiert ist. Dies ist wahrscheinlich der Grund, warum Google Entwickler dazu zwingt, sich an diese neuen Einschränkungen anzupassen.