Android Auto bestimmt weiterhin die Zukunft des IoT

Oscar

Mit dem Ende von Android Things dachten einige, dass Googles Engagement für die Internet-of-Things-Technologie schwinde. Allerdings kommen jetzt mehrere IoT-Apps auf Android Auto, was bedeutet, dass Entwickler Apps einsetzen können, die eine Verbindung zum Android-eigenen Navigationsassistenten herstellen und bei einem breiteren Spektrum von Aktivitäten helfen.

Wir überprüfen die Entscheidung von Google und diskutieren die Eignung von Android als Grundlage des IoT jenseits des Lenkrads.

Android Auto heißt IoT-Apps willkommen

Zuerst die große Neuigkeit. Vor diesem Update wurden einige ausgewählte Apps für Android Auto (und Automotive) unterstützt, beispielsweise YouTube Music, WhatsApp und Navigations-Apps. Jetzt sind es nicht nur diese Schwergewichte, denn IoT-Apps haben grünes Licht erhalten.

Das bedeutet, dass IoT-Apps Smart Homes und andere Heimautomatisierungstechnologien im Rahmen des Zumutbaren mit Android Auto verbinden können. Es gibt Einschränkungen bei Funktionen, die vom Fahren ablenken könnten, was verständlich ist. Dinge wie das Öffnen von Garagentoren oder das Einschalten von Lichtern mit dem Telefon sind jedoch kein Problem und werden bald möglich sein, wenn entsprechende Apps entwickelt werden.

Android ist das am besten kompatible Betriebssystem

Es ist das neueste Beispiel dafür, was Android am besten kann: einen Dienst erstellen, der eine Benutzerbasis sammelt, und dann die Tür für Drittentwickler öffnen, die ihre eigene Magie einbringen und die Marke stärken. In diesem Fall erinnert die Einführung von IoT-Apps viele an Android Things und dessen Abschaffung vor über einem Jahr. Während sich das IoT mit Android Things nie durchgesetzt hat, haben von Google unterstützte Systeme wie Nest ihren Platz gefunden und nutzen immer noch die Android-Plattform. Die Zukunft des IoT liegt allein aufgrund seiner unübertroffenen Kompatibilität bei Android.

IoT und Heimautomatisierung sind in den vergangenen Jahren immer beliebter geworden. Die Gerätekompatibilität mit Android macht sie zum offensichtlichen Kandidaten für IoT-Netzwerke. Viele verschiedene Entwickler und Hersteller erstellen für die Android-Plattform, sodass sie mit sehr geringem Aufwand über Android verknüpft werden können. Bei anderen Betriebssystemen kommt dies weniger häufig vor, da es dort leichter zu proprietären Rückschlägen kommt.

Wo proprietäre Unterstützung vorhanden ist, stehen Websites wie der Gamesnacks-Dienst von Google für Passagiere oder bei stehendem Auto zur Verfügung und fügen jedem Android Auto-Fahrzeug Spiele hinzu. Es bietet Benutzern einen sicheren Hub für viele verschiedene Arten von Spielen, insbesondere über HTML5. Da Auto die auf der Plattform zugelassenen Apps ausweitet, lohnt es sich für Verbraucher, zunächst die Sicherheit einer Plattform zu prüfen. Tools dafür gibt es in jeder Nische und Branche. Konkurrenten in der Unterhaltungsbranche wären Websites wie CasinoReviews.com, die Websites beispielsweise anhand ihrer Sicherheitsmerkmale bewerten. Ebenso decken ähnliche Websites die breite Palette von Drittanbieter-Apps ab, die auf der Android-Plattform verfügbar sind und möglicherweise in Zukunft für Auto verfügbar gemacht werden.

Ein weiteres großartiges Feature, das wir bereits auf AndroidHeadlines.com besprochen haben, ist der Galaxy Ring, Samsungs Interesse an einem Wearable, das sich mit Smartphones verbindet und Gesundheitsmetriken in Echtzeit überwacht. Angesichts der vielen führenden Marken und der Projekte, die das Leben wirklich verbessern, dürfte Android auf absehbare Zeit der König der Kompatibilität sein.

Bedenken hinsichtlich der IoT-Sicherheit

Eines der Hauptanliegen beim IoT ist die Sicherheit. Intelligente Umgebungen können hochgradige Cybersicherheit gebrauchen, aber wenn es irgendwo eine Schwachstelle gibt, wird diese ausgenutzt. Ein intelligentes Büro könnte beispielsweise durch eine ungeschützte Netzwerkverbindung zu einem intelligenten Lichtschalter gefährdet werden. Die Cloud-Sicherheitsexperten von TrendMicro.com haben einen umfassenden Überblick über IoT-Sicherheitsbedenken.

Der Open-Source-Charakter von Android bedeutet, dass es von einem breiten Publikum von Bastlern und Ingenieuren profitiert, die seinen Code anzeigen, ändern und verbessern können. Dies bedeutet, dass Schwachstellen besser sichtbar sind und relativ einfach aufgezeigt oder behoben werden können. Auf der anderen Seite kommen Malware-Angriffe häufiger auf der Android-Plattform vor, möglicherweise weil deren Code besser sichtbar ist.

Glücklicherweise lässt sich Malware leicht abwehren, wenn Benutzer vertrauenswürdige Websites und Dienste besuchen. Es gibt ganze Websites, die darauf basieren, Dienste unter anderem hinsichtlich ihrer Sicherheit zu bewerten. Verwenden Sie diese, um die Verbreitung von Malware über verbundene Geräte zu verhindern, insbesondere für Dienste, die auf irgendeine Weise sensible Daten nutzen, wie z. B. Finanzinformationen oder Identifikationsdokumente.

Die Neuigkeiten zu Android Auto sind eine willkommene Überraschung, nicht zuletzt für diejenigen, die Navigations-Apps nutzen. Wenn diese IoT-Apps beliebt sind, könnte dies ein Zeichen dafür sein, dass die Unterstützung der Smart-Home-Automatisierung seit den Tagen von Android Things immer beliebter wird. In einer zunehmend digitalisierten Welt wird die Nachfrage nach IoT-Funktionen immer lauter.

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