Krypto-Betrügereien sind nichts Neues und viele ahnungslose Menschen, die neu in der Krypto-Szene sind, sind ihnen zum Opfer gefallen. Den Internetkriminalitätsdaten des FBI zufolge kosteten Krypto-Betrug die Amerikaner im Jahr 2022 2,3 Milliarden US-Dollar. Das FBI warnte die Amerikaner im selben Jahr auch vor dem grassierenden Krypto-Betrug auf LinkedIn.
Kürzlich hat Google zwei Betrüger ermittelt und gefasst, die unter dem Deckmantel von Krypto-Apps über den Play Store betrügerisch Geld erbeutet haben. Da der Play Store von Google entwickelt wird und ihm gehört, schaden die Betrügereien der Integrität des Technologieriesen. Glücklicherweise hat das Unternehmen die Betrüger inzwischen identifiziert und beim New Yorker Bundesgericht eine Zivilklage gegen sie eingereicht.
Betrüger bringen Google dazu, gefälschte Krypto-Apps zu hosten
Google versucht, Nutzer vor schädlichen Apps zu schützen, indem es Maßnahmen implementiert, um Apps zu überprüfen und sicherzustellen, dass sie sicher heruntergeladen werden können. Selbst dann besteht die Möglichkeit, dass bestimmte schändliche Apps in den Play Store und auf Benutzergeräte gelangen. Doch selbst wenn sich eine solche App im App Store befindet, prüft Google sie weiterhin und entfernt sie so schnell wie möglich.
Während Google bei diesem Betrug mit gefälschten Krypto-Apps dasselbe tat, stand das Unternehmen vor einem Off-Dilemma. Jedes Mal, wenn Google eine App entfernte, trat eine andere an ihre Stelle. Der Zyklus ging weiter, bis Google 87 gefälschte Krypto-Apps entfernen und 75.000 US-Dollar für die Untersuchung der Betrügereien verschwenden musste. Die 75.000 US-Dollar ermöglichten es Google jedoch, die Schuldigen zu erkennen und gegen sie vorzugehen.
Die Apps sahen aus wie legitime Kryptowährungsbörsen und Investitionsplattformen, wurden jedoch entwickelt, um Kryptowährungen zu stehlen. Die beiden App-Entwickler, die die Apps entwickelt haben, hatten ihren Sitz in Shenzhen, China und Hongkong. Laut Google nutzten die beiden YouTube und SMS, um ihre App zu vermarkten und ahnungslose Opfer anzulocken.
Über 100.000 Menschen wurden Opfer der Betrugsmasche
In ihrer Zivilklage behauptete Google, dass es den beiden Betrügern gelungen sei, weltweit über 100.000 Menschen zu betrügen. Google behauptete weiter, dass jedes Opfer zwischen 100 und Zehntausende Dollar verloren habe.
Andererseits hat dieser Vorfall die Integrität von Google in Frage gestellt. Dutzende Male wurde in der Einreichung von „Integrität“ gesprochen, da Google verständlicherweise Wert darauf legt, wie es für Verbraucher aussieht.
Zur Verteidigung von Google: Betrügereien mit Krypto-Apps sind weder neu noch einzigartig. Apple war mit ähnlichen Problemen konfrontiert. Ein aktuelles Beispiel ist, als eine gefälschte Leather Wallet-App im App Store Benutzern über 120.000 US-Dollar stahl. Angesichts der Bedeutung von Krypto-Wallets und -Apps für diejenigen, die mit digitalen Währungen handeln, müssen Benutzer alle möglichen Schritte unternehmen, um ihre digitalen Vermögenswerte zu schützen.