Das iPad Pro der nächsten Generation verfügt möglicherweise endlich über ein OLED-Display

Oscar

Neue Erkenntnisse deuten darauf hin, dass Apple endlich OLED-Displays in sein nächstes iPad Pro einbauen könnte. Diese Möglichkeit wurde schon seit einiger Zeit gemunkelt, aber neue Hinweise deuten darauf hin, dass sie endlich Wirklichkeit werden könnte.

Apple verwendet bei seinen iPhones schon seit einiger Zeit OLED-Bildschirme, bei den iPads hat es den Sprung aber noch nicht geschafft. Bisher kamen bei den Großbildgeräten der Marke LCD- und Mini-LED-Bildschirme zum Einsatz. Dies kann auf die hohen Kosten zurückzuführen sein, die mit OLED-Bildschirmen in größeren Formaten verbunden sind. Direkte Konkurrenten wie Samsung nutzen die Technologie jedoch bereits in ihren Premium-Tablets.

Allerdings analysierte das 9to5Mac-Team den Beta-Code von iPadOS 17.5 und fand eine neue Display-Firmware, die die Implementierung von OLED-Bildschirmen im nächsten iPad Pro nahelegt. Dem Bericht zufolge gibt es vier Kennungen für das zukünftige Gerät: (iPad16,3), (iPad16,4), (iPad16,5) und (iPad16,6). Dies liegt daran, dass es in zwei Bildschirmgrößen erhältlich sein wird und jede Größe mit und ohne Mobilfunkunterstützung angeboten wird.

Bemerkenswert ist, dass das neue iPad Pro teurer sein könnte als frühere Generationen. Ein OLED-Bildschirm mit allen damit verbundenen Bildqualitätsvorteilen würde also dazu beitragen, die Preiserhöhung zu rechtfertigen.

Das erste iPad Pro mit OLED-Display könnte schon ganz nah dran sein

Wichtig ist die Tatsache, dass die Identifikatoren bereits im Betacode von iPadOS 17.5 vorhanden sind. Erstens bestätigt es praktisch das Vorhandensein der OLED-Technologie im zukünftigen iPad Pro von Apple. Darüber hinaus bedeutet es auch, dass der Start nicht allzu weit entfernt sein sollte. Tatsächlich heißt es in einem Bericht, dass das Gerät in der zweiten Maiwoche eintreffen könnte.

9to5Mac Auch im Beta-Code von iPadOS 17.5 wurden Hinweise auf einen neuen Stift gefunden. Das Accessoire könnte eine neue „Drück“-Geste mit sich bringen, die bestimmte Aktionen auslösen würde. Außerdem gibt es Verweise auf „LongSqueeze“ und „DoubleSqueeze“. Dies deutet darauf hin, dass die Geste auf verschiedene Arten ausgeführt werden kann, je nachdem, was Sie tun möchten.

Schließlich ist es sogar möglich, dass der neue Stift mit Apples „Find My“-Netzwerk kompatibel ist. Dieselbe Quelle fand im Januar Hinweise darauf, aber bisher wurde es von keinem Apple-Stift implementiert. Daher könnte der neue iPad Pro-Stift der ideale Kandidat sein, um diese Funktion erstmals zu unterstützen.