Das Meta Quest 3-Headset erhält neue Funktionen für eine unterbrechungsfreie Nutzung

Oscar

Meta hat mit der Einführung von Funktionsupdates für die Virtual Reality (VR)-Headsets Meta Quest 3, Meta Quest Pro und Meta Quest 2 begonnen und ist als v64-Update gekennzeichnet, das den Modus „Liegen“ freischaltet. Dies gilt zusätzlich zur Unterstützung externer Mikrofone, unterbrechungsfreiem Casting, verbessertem Passthrough und vielem mehr.

Meta führt den Liegemodus wieder ein

Meta hat einen ausführlichen Blogbeitrag veröffentlicht, in dem bestätigt wird, dass das Meta Quest 3 VR-Headset ab sofort das v64-Funktionsupdate erhält. Eine der am meisten erwarteten Funktionen, die die neueste Generation des Headsets mit dem Update erhalten hat, ist der „Liegemodus“.

Den Liegemodus hat Meta übrigens bereits über ein früheres Feature-Update in den Headsets Meta Quest 2 und Quest Pro aktiviert. Der Liegemodus ermöglicht Besitzern von Quest-Headsets das Entspannen in geneigter Position.

Unnötig zu erwähnen, dass die Liegefunktion vor allem beim Ansehen eines Films wirklich nützlich wäre. Mehrere Benutzer haben sich diese Funktion jedoch gewünscht, da sie ihnen ermöglicht, sich zu entspannen und ihre Füße zu entlasten.

Um die Funktion „Liegen“ zu aktivieren, sollten Benutzer des Meta Quest VR-Headsets in den Einstellungen zur Registerkarte „Experimentell“ gehen und die Einstellung „Apps im Liegen verwenden“ aktivieren. Um die Funktion nutzen zu können, müssen Benutzer die Menütaste gedrückt halten, um ihre Ansicht zurückzusetzen, während sie mit dem VR-Headset auf dem Kopf liegen.

Jedes Meta Quest VR-Headset ist viel günstiger als das Apple Vision Pro. Allerdings gelang es Apple, bei der Produkteinführung die Liegefunktion anzubieten.

Meta Quest 3 bietet besseres Passthrough, externe Mikrofone und mehr

Zusätzlich zum Liegemodus hat Meta nach eigenen Angaben die Bildqualität und Auflösung des Meta Quest 3 verbessert. Als Teil des „Passthrough“-Funktionsumfangs werden diese Verbesserungen es Benutzern des Quest VR-Headsets ermöglichen, „das Bild bequem anzusehen und damit zu interagieren.“ physikalische Welt“.

Die Passthrough-Videopipeline verspricht eine Verbesserung der „wahrgenommenen Auflösung“. Das bedeutet, dass feinkörniger Text auf einem Smartphone etwas besser lesbar sein sollte. Darüber hinaus gibt Meta an, dass Farbe, Belichtung, Kontrast und Dynamikumfang verbessert wurden. Dies soll Benutzern helfen, ein realistisches Gefühl für die Farben der realen Welt zu bekommen. Benutzer sollten laut Meta auch ein „weniger körniges“ Passthrough bei schlechten Lichtverhältnissen erleben.

Das Meta Quest 3 VR-Headset unterstützt jetzt ein externes Mikrofon. Meta hat die Möglichkeit freigeschaltet, ein externes Mikrofon direkt an den USB-C-Anschluss des Headsets anzuschließen, wenn das Peripheriegerät über USB-C-Konnektivität verfügt. Alternativ sollte auch ein USB-C-auf-3,5-mm-Adapter funktionieren. Um ein externes Mikrofon zu verwenden, sollten Benutzer in den Einstellungen zur Registerkarte „Experimentell“ gehen und die Option „Externes Mikrofon“ auswählen.

Eine der größten Verbesserungen, die Meta am Quest VR-Headset vorgenommen hat, besteht darin, sicherzustellen, dass das Streaming unabhängig vom Standort des Headsets fortgesetzt wird. Bisher unterbrach das Quest-Headset die Ausgabe abrupt, wenn der Träger das Headset abnahm. In Zukunft wird das Headset es Streamern ermöglichen, ihre Streams mithilfe der Meta Quest-App am Laufen zu halten.

Meta versucht auch, Spielern dabei zu helfen, sich in der physischen Welt zu verbinden. Das Update enthält außerdem eine neue experimentelle Funktion, mit der Benutzer direkt über die Personen-App im Universalmenü Freunden beitreten können. Diese Personen müssen ihren Standort mitteilen und sich in einer öffentlichen Welt aufhalten. Daher müssen Benutzer von Quest-Headsets in Zukunft viel vorsichtiger mit der Standortfreigabeeinstellung sein.