Die Linux-Terminalunterstützung des Galaxy S26 Ultra könnte ein großer Gewinn für Entwickler sein

Oscar

Ein kürzlich veröffentlichter Leak hat offenbar bestätigt, dass die Samsung Galaxy S26-Serie gegen Ende dieses Monats offiziell angekündigt wird. Bisher wissen wir aufgrund der durchgesickerten Spezifikationen und Gerüchte bereits, was wir von dem Telefon erwarten können. Die Rede ist von der Verwendung des 2-nm-Exynos-2600-Chipsatzes oder des Snapdragon 8 Elite Gen 5, verbesserten Kameras und mehr. Aber was ist mit der Softwarefront? Wenn Sie Entwickler oder Bastler sind, könnte es Sie interessieren, dass auf dem Galaxy S26 Ultra eine Vollversion von Linux Terminal ausgeführt werden kann.

Das Galaxy S26 Ultra könnte Linux Terminal unterstützen

Laut einem aktuellen Bericht der Android Authority scheint es, dass auf dem Galaxy S26 Ultra eine Vollversion von Linux Terminal laufen könnte. Google hat diese Funktion tatsächlich letztes Jahr eingeführt, aber leider wurde sie von den Flaggschiff-Handys von Samsung nicht unterstützt. Die Flaggschiff-Serie des Unternehmens verfügte über die entsprechende Hardware-Fähigkeit, aber aus irgendeinem Grund entschied sich Samsung, sie nicht zu unterstützen.

Wenn dieser Bericht jedoch zutrifft, wird sich das ab dem Galaxy S26 Ultra ändern. Dies wurde im kommenden One UI 8.5-Update entdeckt, das auf Android 16 QPR2 basiert. Im Rahmen des Updates hat Android Authority eine Zeichenfolge entdeckt, die auf das Android Virtualization Framework verweist.

Unter der Annahme, dass Samsung keine Änderungen vornimmt, würde es dem Galaxy S26 Ultra ermöglichen, lokal eine vollständige Linux-Umgebung auszuführen. Damit wäre es auf Augenhöhe mit anderen Android-Geräten, etwa den Pixel-Handys von Google.

Was ist AVF und warum ist es wichtig?

Für die meisten Benutzer hat das Android Virtualization Framework wahrscheinlich kaum oder gar keine Bedeutung oder Auswirkungen. Allerdings ist die Möglichkeit, ein vollständiges Linux-Terminal auf dem Telefon auszuführen, eine großartige Neuigkeit für Entwickler und Modder. Dazu gehört die Möglichkeit, Entwicklungstools, Skript-Dienstprogramme und sogar Linux-basierte Apps auszuführen, für die Benutzer sie sonst auf einem Computer ausführen müssten.

Dies bedeutet auch, dass Entwickler ihre Arbeit in einer „offizielleren“ Funktion erledigen können, anstatt Workarounds zu verwenden. Dank der Linux-Terminal-Unterstützung können Entwickler damit eine API oder Web-Benutzeroberfläche testen, ohne zum Laptop greifen zu müssen. Das ist ideal für die Arbeit unterwegs. Außerdem können Entwickler vertraulichen Code in eine geschützte virtuelle Maschine einfügen, in die Android keinen Einblick haben kann.

Sicherheitsunternehmen können beispielsweise Malware-Scanner in einer isolierten Umgebung betreiben. Selbst wenn die Android-Version des Geräts kompromittiert ist, kann dies die Ergebnisse nicht beeinträchtigen.