DLSS 5: Unterstützung für Spiele ohne offiziellen Support dank DLSS 5 Swapper – ein Community-Tool

Oscar

NVIDIA hat bereits sein neuestes DLSS-5-Skalierungsmodell vorgestellt, doch diesmal liegt der Fokus stärker darauf, fotorealistische Bilder in Spielen zu liefern. Nach zahlreichen Kritiken und negativen Meinungen während der Präsentation scheint die Technologie einen anderen Weg eingeschlagen zu haben, bei dem der Entwickler das endgültige Aussehen seiner Kreationen bestimmt. Doch fernab davon, mit der RTX 50-Serie kompatibel zu sein und künftig auch auf die RTX 40 ausgedehnt zu werden, wird das Werkzeug DLSS 5 Swapper ermöglichen, es in Spiele zu integrieren, selbst wenn diese offiziell nicht unterstützt werden.

DLSS 5 Swapper ermöglicht das Hinzufügen von DLSS 5 zu Spielen ohne offizielle Unterstützung

Dieses Tool, das auf GitHub verfügbar ist, ermöglicht es, ein Spiel per Drag-and-Drop zu ziehen oder die Festplatte nach Spielen zu scannen, um Unterstützung für die neurale Rendering-Funktion von DLSS 5 in den Spielen hinzuzufügen. Wenn das Spiel bereits über die NVIDIA-DLSS-Technologie verfügt, ersetzt es diese durch die neueste Version; befindet sich kein DLSS im Spiel, kommt der Community-Mod DLSS-Feeder und ReShade zum Einsatz, der das neurale Rendering und die notwendigen Bewegungsdaten hinzufügt, damit es funktioniert.

DLSS 5 funktioniert auch in Spielen mit DirectX 9 und DirectX 12

Dies funktioniert in Spielen, die DirectX 9 bis DirectX 12 unterstützen, sogar in Emulatoren wie PCSX2, Dolphin oder Xenia. Außerdem können Sie DLSS 5 auch auf Grafikkarten älterer Generationen verwenden, etwa der RTX 20- und RTX 30-Reihe, basierend auf Pascal und Ampere. Dafür wurden DLSS-5-Dateien aus der Vorabversion des Spiels NBA 2K27 verwendet, die diese Technologie ebenfalls eingeführt hat.

Die Community bringt DLSS 5 auf ältere NVIDIA RTX-Generationen

Ein Werkzeug, das offenbar die Arbeiten der Community zusammenführt, seitdem man Zugriff auf diese Technologie hat, ermöglicht es, DLSS 5 auf Spiele anzuwenden, die nicht damit ausgestattet sind, und es sogar mit älteren RTX-Grafikgenerationen zum Laufen zu bringen.

Juan Antonio Soto

Ich bin Informatikingenieur und mein Spezialgebiet ist Automatisierung und Robotik. Meine Leidenschaft für Hardware begann im Alter von 14 Jahren, als ich meinen ersten Computer öffnete: einen 386 DX 40 mit 4 MB RAM und 210 MB Festplatte. Ich lasse meiner Leidenschaft in den technischen Artikeln, die ich bei Geeknetic schreibe, weiterhin freien Lauf. Den Großteil meiner Freizeit verbringe ich mit Videospielen, sowohl moderne als auch Retro, auf mehr als 20 Konsolen, die ich besitze, neben dem PC.