FBI-Warnung weist auf versteckte Risiken beim Herunterladen chinesischer mobiler Apps hin

Oscar

Das FBI hat eine neue Warnung herausgegeben, dass bestimmte zum Download verfügbare chinesische Mobil-Apps vertrauliche Benutzerdaten preisgeben könnten. Nach Angaben der Beamten können diese mobilen Apps über ihre Kernfunktionen hinaus umfangreiche persönliche Informationen sammeln. Die Warnung betont auch, dass das Risiko nicht nur für den Benutzer gilt, sondern auch für seine Familien und sein soziales Netzwerk.

Das FBI warnt vor Datenschutzrisiken im Zusammenhang mit dem Herunterladen chinesischer mobiler Apps

Das FBI sagte, dass mobile Apps, die mit Systemen in China verbunden sind, den lokalen nationalen Sicherheitsgesetzen entsprechen müssen. Diese Gesetze können von Unternehmen verlangen, dass sie Benutzerdaten auf Anfrage an Behörden weitergeben. Das bedeutet, dass die nach dem Download gesammelten Informationen möglicherweise nicht privat bleiben. Auf Daten wie Kontakte, Gerätedetails und Nutzungsmuster könnte zugegriffen werden, ohne dass der Benutzer vollständig versteht, wie diese verwendet oder weitergegeben werden.

In der offiziellen Stellungnahme erklärt die Strafverfolgungsbehörde außerdem, dass viele Apps bei der Einrichtung nach Berechtigungen fragen, die es ihnen ermöglichen, kontinuierlich Daten zu sammeln. Dies kann den Zugriff auf Adressbücher, E-Mails und Telefonnummern umfassen. In manchen Fällen können sogar Personen, die die App nicht heruntergeladen haben, ihre Informationen über die Kontaktliste einer anderen Person sammeln. Darüber hinaus wird gewarnt, dass einige Apps möglicherweise versteckte Tools enthalten, die stillschweigend im Hintergrund Daten sammeln.

Benutzer werden gebeten, keine nicht unbedingt notwendigen chinesischen Apps herunterzuladen

Das FBI hat den Menschen nicht gesagt, sie sollen die Nutzung chinesischer Apps vollständig einstellen. Allerdings wird Benutzern geraten, vor dem Herunterladen von Apps vorsichtiger zu sein. Beamte empfehlen, zu prüfen, welche Berechtigungen eine App verlangt, und nur das Notwendige zuzulassen. Das Lesen der Nutzungsbedingungen und das Verständnis, wo Daten gespeichert werden, können Benutzern dabei helfen, bessere Entscheidungen in Bezug auf ihre Privatsphäre zu treffen. Benutzer sollten nicht unbedingt erforderliche Apps entfernen oder es sich zweimal überlegen, bevor sie sie herunterladen.

Darüber hinaus wird Benutzern empfohlen, Apps nur aus offiziellen App-Stores herunterzuladen und ihre Geräte auf dem neuesten Stand zu halten. Regelmäßige Software-Updates können Sicherheitsprobleme beheben, die Hacker möglicherweise auszunutzen versuchen. Das häufige Ändern von Passwörtern und das Vermeiden der Weitergabe von Kontaktlisten, sofern dies nicht erforderlich ist, kann das Risiko weiter verringern. Das FBI sagt, dass einfache Gewohnheiten wie diese einen großen Beitrag zum Schutz personenbezogener Daten leisten können.