Der weltweite RAM-Mangel hat bereits begonnen, sich auf die Preise von Smartphones und anderen technischen Produkten auszuwirken. Auch zukünftige Laptop-Käufer sind besorgt über den Preisanstieg. Neue Informationen von ASUS und Intel deuten jedoch darauf hin, dass Käufer möglicherweise einige Monate Zeit haben, bis sie die Auswirkungen der RAM-Krise bemerken. Die sorgfältige Planung und die großen Lagerbestände des Technologieriesen verzögern die Auswirkungen höherer Speicherkosten.
Die Strategien von Intel und ASUS bieten Käufern Erleichterung aus der RAM-Krise
Laptop-Käufer scheinen dank langfristiger Lieferstrategien vor unmittelbaren Preiserhöhungen geschützt zu sein. Intel berichtet, dass die meisten Komponentenhersteller derzeit über einen RAM-Bestand von neun bis zwölf Monaten verfügen. Dieser Puffer existiert, weil die Speichersicherheit weit im Voraus implementiert wird. Dies ist in der PC-Branche normal, da Hardware-Designs und Komponentenbestellungen lange vor der Markteinführung der Produkte abgeschlossen sind.
Die Erklärung von Intel erklärt, warum die Laptop-Preise noch nicht gestiegen sind, obwohl eigenständiger RAM deutlich teurer geworden ist. ASUS hingegen fügt hinzu, dass seine Prognosen Monate im Voraus erfordern und sichert genügend RAM und andere Komponenten, um die Verkaufsziele zu erreichen. Dieser Ansatz hat dem Unternehmen geholfen, Risiken zu verteilen und die Auswirkungen von RAM-Mangel zu reduzieren. Dadurch erhalten die Verbraucher eine vorübergehende Entlastung, während sich andernorts die Knappheit verschlimmert.
Intelligenteres Chipdesign und Lagerreserven tragen dazu bei, die Auswirkungen zu reduzieren
Über die Lagerreserve und die Zukunftsplanung hinaus mildern auch Änderungen im Chipdesign die Auswirkungen der RAM-Krise. Intel gibt an, die Cache-Kapazität seiner neuesten Prozessoren erweitert zu haben. Durch diese Änderung ist das System des Laptops für alltägliche Aufgaben weniger stark auf den Arbeitsspeicher angewiesen. Mehr gemeinsam genutzter Cache und eine bessere Speicherverwaltung sorgen dafür, dass die Software reaktionsfähig bleibt, ohne dass große Speicherpools erforderlich sind.
Darüber hinaus hat ASUS weiter betont, dass Lieferkettenschocks Zeit brauchen, um die Regale in den Geschäften zu erreichen. Der Anstieg der Speicherpreise durchläuft mehrere Phasen, wie Beschaffung, Montage, Vertrieb und Einzelhandel, bevor er sich schließlich auf die Käufer auswirkt. Dies verringert zwar nicht die Wahrscheinlichkeit zukünftiger Preiserhöhungen, verringert aber die Wahrscheinlichkeit plötzlicher Preissprünge. Mit Blick auf die Zukunft ist sich die Branche einig, dass die Ruhe nicht ewig anhalten wird. Die KI-Nachfrage verschärft den globalen Speichermangel weiter, und der Schutz ist nicht dauerhaft.