Linux verbessert die Kompatibilität mit Apple Silicon Macs und fügt USB4- und Thunderbolt-Unterstützung hinzu

Oscar

Linux setzt die Verbreitung fort, um auf noch mehr Geräten installiert werden zu können, eine Entwicklung, die dank der Zusammenarbeit der Community von Entwicklern entsteht, die Freie-Software unterstützen. Nun versuchen sie, ihr Betriebssystem auf Apple-Computer zu bringen, die mit dem eigenen Apple-Silicon-Prozessor arbeiten. Die neueste Meldung besteht darin, die USB4- und Thunderbolt-Verbindungen auf diesen Apple-Computern mit Prozessoren M1, M2 und M3 zu unterstützen.

Linux fügt USB4- und Thunderbolt-Kompatibilität für Apple Silicon hinzu

Der neueste Patch fügt dem Linux-Kernel des Projekts Ashai Linux die Unterstützung für schnellere USB4- und Thunderbolt-Verbindungen in den ersten drei Generationen der Apple-Silicon-Prozessoren hinzu. Die Kompatibilität wurde dem Hauptkernel hinzugefügt, doch die Projektdokumentation weist darauf hin, dass sie sich in einer frühen Phase befindet und Fehler enthalten kann, obwohl man Schritt für Schritt Fortschritte macht, um sie stabiler zu gestalten.

Derzeit umfasst die Kompatibilität kein PCI Express-Tunneling noch DisplayPort-Unterstützung, die die Verbindung zu einem externen Monitor ermöglicht. Außerdem gibt es ein Problem mit dem System-Suspend, wenn ein USB4-Gerät angeschlossen ist – Probleme, die aus einer frühen Implementierung resultieren und künftig behoben werden sollen.

Asahi Linux macht Fortschritte bei der Unterstützung von Apple Silicon

Seit Ashai Linux bemüht man sich seit geraumer Zeit, dass Linux auf diesen Apple Silicon-Systemen ordnungsgemäß funktioniert. Mit diesen Patches demonstrieren sie die aktive Zusammenarbeit der Community und den Fortschritt, damit (zumindest) die grundlegendsten Funktionen funktionieren, wenn du Linux auf einem Mac mit dem SoC Apple Silicon ausführst.

Juan Antonio Soto

Ich bin Informatikingenieur, und mein Schwerpunkt liegt in Automatisierung und Robotik. Meine Leidenschaft für Hardware begann im Alter von 14 Jahren, als ich meinen ersten Computer auseinandernahm: einen 386 DX 40 mit 4 MB RAM und 210 MB Festplattenspeicher. Seitdem lasse ich meiner Leidenschaft in den technischen Artikeln freien Lauf, die ich bei Geeknetic schreibe. Den Großteil meiner Freizeit verbringe ich mit Videospielen – sowohl zeitgenössische als auch Retro – auf mehr als 20 Konsolen, zusätzlich zum PC.