Die KI-Bildgenerierungstechnologie Nano Banana von Google ist eine großartige Möglichkeit, statische Bilder mithilfe von Eingabeaufforderungen in natürlicher Sprache zu erstellen. Aber was wäre, wenn Sie mehr wollten? Hier kommt Googles Genie 3 ins Spiel. Dabei handelt es sich um ein KI-Modell, das aus Texteingaben 3D-Umgebungen generiert und so Welten anstelle statischer flacher Bilder erstellt. Jetzt sieht es so aus, als könnten Sie es mit der Einführung von Google Project Genie tatsächlich ausprobieren.
Google startet Project Genie
Das Google Project Genie ist im Grunde die benutzerorientierte Version der Technologie. Es basiert auf Genie 3, aber jetzt können Sie es in einem Web-App-Prototyp ausprobieren. Es nutzt außerdem Googles Gemini AI-Modell sowie Nano Banana.
Laut Google funktioniert Project Genie so, dass man zunächst mit etwas namens „World Sketching“ beginnt. Hier beginnen Sie im Grunde mit dem Aufbau Ihrer Welt. Sie können Eingabeaufforderungen in natürlicher Sprache verwenden, um zu beschreiben, was Sie sehen möchten. Alternativ können Sie auch Bilder hochladen, um dem KI-Modell eine bessere Vorstellung davon zu geben, was Sie sich vorgestellt haben.
Das Unternehmen gibt an, die World Sketching-Funktion in Nano Banana integriert zu haben, sodass Sie damit zunächst mit der Planung Ihrer Ideen beginnen können, bevor Sie Project Genie damit beauftragen, alles zusammenzustellen.
Danach gibt es die „Welterkundung“, bei der die KI, während Sie sich durch die Welt bewegen, den vor Ihnen liegenden Weg bestimmen kann. Stellen Sie es sich wie ein Open-World-Spiel vor, nur dass es in diesem Fall keine Einschränkungen gibt. Schließlich gibt es auch eine „World Remixing“-Funktion. Dadurch können Benutzer andere „Welten“ nutzen und auf ihren Eingabeaufforderungen aufbauen.
Wer darf es also nutzen?
Wenn Project Genie spannend klingt, haben wir schlechte Nachrichten. Ja, Google führt es für Nutzer ein, aber es ist nur für AI Ultra-Abonnenten in den USA verfügbar. Dies ist Googles erstklassiges KI-Abonnement und kostet satte 250 US-Dollar pro Monat. Damit ist es für die meisten Benutzer weit außerhalb der Reichweite.
Selbst dann gibt es einige Einschränkungen, da Benutzer auf Sitzungen von 60 Sekunden beschränkt sind. Die Welten werden auch in 720p-Auflösung generiert, es wird also nicht gerade die schärfste sein. Außerdem liegen die Interaktionsraten bei 20–24 Bildern pro Sekunde, also nicht besonders flüssig. Allerdings ist es ein erstaunliches Stück Technik, vorausgesetzt, es funktioniert wie angekündigt.