Motorola kooperiert mit Polar: Moto Watch Ultra mit Wear OS auf der IFA 2026 vorgestellt

Oscar

Motorola hatte auf der IFA 2026 einiges zu erzählen. Sie haben uns ihr neues Edge 70 Plus vorgestellt. Doch Lenovo wollte mehr zeigen. Und genau dort sind wir am Stand auf die Moto Watch Ultra gestoßen. Glaub uns, diese Smartwatch kommt mit großem Nachdruck daher.

Im Gegensatz zu den Vorgängern, die überwiegend auf das Einsteigersegment ausgerichtet waren, zielt dieses Modell darauf ab, die Oberklasse zu erobern. Zunächst einmal kommt es mit dem Google-Betriebssystem Wear OS daher. Die Käufer werden also auf ihrem Handgelenk nicht eine einzige App vermissen.

Außerdem wirkt auch das Äußere hochwertig. Gleich zu Beginn: das 46-Millimeter große Edelstahlgehäuse, in dem der Snapdragon W5+ Gen 1-Prozessor sitzt, vermittelt ein Premium-Gefühl, das wir bei früheren Uhren der Marke nicht erlebt hatten.

Wie gesagt, die Einführung der Google-Plattform ist ein Volltreffer, denn sie ermöglicht den Zugriff auf den Google Play Store, um Dienste wie Google Maps, YouTube Music oder Google Wallet für mobile Zahlungen herunterzuladen. Außerdem debütiert der Motorola Qira-Assistent mit dem Gerät. Zur Abrundung der Erfahrung verfügt es über LTE-Konnektivität via eSIM, sodass Nachrichten gesendet, Anrufe beantwortet und Benachrichtigungen empfangen werden können, ohne das Smartphone mit sich tragen zu müssen.

Polar-Sportalgorithmen

Motorola hat sich gedacht an jene, die möchten, dass ihre Uhr neben ihrem hübschen und vielseitigen Aussehen (dank der Apps) auch ein guter Verbündeter für die Gesundheitsmessung ist. Deshalb gilt einer der Schlüsselpunkte der Uhr die Partnerschaft mit Polar, um fortschrittliche biometrische Algorithmen zu integrieren.

Zu den verfügbaren Tools gehört Nightly Recharge, um die Erholung des Nervensystems zu messen, Serene-Atmungsübungen mit Biofeedback und Sleep Plus Stages-Schlafanalyse. Der virtuelle Lauftrainer bietet geführte Anleitungen am Handgelenk, um die Anstrengung bei Outdoor-Training zu dosieren. Ebenso sorgt der Dual-Band-GPS-Sensor für eine präzise Aufzeichnung der Strecken, ohne Abweichungen in dicht bebauten städtischen Umgebungen mit hohen Gebäuden.

Ein sehr helles Display mit ordentlicher Akkulaufzeit

Display und Akkulaufzeit stehen in Spezifikationsduellen oft gegeneinander. In diesem Fall gibt es ein 1,5 Zoll OLED-Panel, geschützt durch Corning Gorilla Glass 3, mit Always-on-Display. Das Panel glänzt mit einer maximalen Helligkeit von bis zu 2.700 Nits, was absolut ausreichend ist, um alle Daten bei direkt sonnigem Licht abzulesen.

Was die Akkulaufzeit betrifft, gibt der Hersteller an, dass der Akku bei normaler Nutzung bis zu zwei volle Tage durchhalten kann, ohne den Always-on-Modus zu verwenden. Schnellladen ermöglicht 24 Stunden Nutzungsdauer in nur 15 Minuten. Dennoch ist dies keine Uhr, die sich Wochen lang ohne Ladekabel nutzen lässt. In dieser Hinsicht nähert sie sich eher dem Apple Watch- oder Samsung Galaxy Watch-Ansatz als einem Huawei- oder Xiaomi-Modell.

Technische Daten der Moto Watch Ultra

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Spezifikation Moto Watch Ultra
Display 1,5-Zoll-OLED-Display (bis zu 2.700 Nits Helligkeit und Always-on-Display)
Schutzglas Corning Gorilla Glass 3
Gehäuse und Materialien 46-mm-Edelstahlgehäuse mit Standardarmbändern von 22 mm
Prozessor Qualcomm Snapdragon W5+ Gen 1 Plattform
Betriebssystem Wear OS von Google (kompatibel mit Google Play Store und Motorola Qira)
Drahtlose Konnektivität Eigenständiges LTE mit eSIM-Unterstützung, Dual-Band-GPS und NFC mit Google Pay
Gesundheitssensoren Polar-Biometrix-Suite (Nightly Recharge, Serene, Sleep Plus Stages und Running Coach)
Wasserdichtigkeit IP68-Zertifizierung und bis 5 ATM tauchfähig
Batterie und Schnellladung Bis zu 2 Tage aktive Nutzung (15 Minuten Schnellladung für ca. 24 Stunden)
Verfügbare Armbänder Silikon- oder Lederarmbänder in Pantone Black Beauty, Mountain View und Nuthatch
Preis ab 429 Euro in Europa

Der Moto Watch Ultra erreicht unseren Markt

Zusammen mit der neuen Smartwatch hat das Unternehmen auch das magnetische kabellose Ladegerät Moto Snap vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein Qi2.2-kompatibles Zubehör, das beispielsweise von iPhone 17 oder Pixel 11 verwendet wird. Die Basis liefert bis zu 25 W Leistung bei kompatiblen Geräten und erhöht die Leistung auf 30 W für Motorola-Endgeräte über sein eigenes Ladeprotokoll. Außerdem verfügt es über eine magnetische Befestigung. Zum Lieferumfang gehört ein 1,5 Meter langes, gewebtes USB-C-Kabel, Schutz vor thermischen Überlastungen und einen Restverbrauch im Standby-Modus von Null.

Geeknetic Motorola ha colaborado con Polar para su último smartwatch: así es el Moto Watch Ultra con Wear OS que hemos visto en el IFA 2026 3

Bezüglich der Verfügbarkeit beider Produkte wird das Magnetladegerät Moto Snap in Europa zu einem Einführungspreis von 39 Euro erhältlich sein. Die Moto Watch Ultra wird in den kommenden Wochen in den wichtigsten europäischen und lateinamerikanischen Märkten zu einem Preis von 429 Euro erhältlich sein.