RPCS3 behebt Leistungsprobleme mit NVIDIA-Grafikkarten und erreicht FPS-Steigerungen von bis zu 37% bei einigen Titeln

Oscar

RPCS3 ist ein bekannter Emulator für die PlayStation 3. Kürzlich erklärten wir dir, dass man damit bereits 75 % des Spielkatalogs dieser Konsole spielen kann. Außerdem wurde Unterstützung eingeführt, um Spiele auch über Steam starten zu können. Wenn du ein Emulatoren-Fan bist, insbesondere von RPCS3, wird es dich freuen zu erfahren, dass die Entwicklung nicht stillsteht und dass jenseits dieser Neuigkeiten weiterhin bedeutende Veränderungen kommen.

Und das Entwicklungsteam hat einen Tweet veröffentlicht, in dem sie einen Fehler im NVIDIA-Treiber gemeldet haben. Dieser behinderte das vollständige Ausschöpfen der Ressourcen und limitierte die Leistung erheblich. Das gehört nun der Vergangenheit an.

Eine deutliche FPS-Steigerung

Nach den vom RPCS3-Team veröffentlichten Tests, nachdem diese Lösung angewendet wurde, die derzeit provisorisch ist, ist es gelungen, die Leistung des Emulators um bis zu 25 % zu verbessern in einigen Fällen. Die Leistungsprüfungen wurden mit den folgenden Kombinationen durchgeführt:

  • Ein Intel i9-13900K in Verbindung mit einer NVIDIA RTX 3080 erzielt bis zu 20 % mehr FPS.
  • Der AMD Ryzen 7 9800X3D mit einer NVIDIA RTX 5090 erreicht bis zu 25 % mehr FPS.

Neben diesen Kennzahlen haben die Entwickler auch einige Aufnahmen des Emulators gezeigt, wie er mit und ohne Patch läuft. Beispielsweise wechselt in der Kombination mit dem Intel-Prozessor in derselben Szene von 58 FPS auf 69 FPS. Bei der AMD-Kombination steigt dieselbe Szene von 79 FPS auf 100 FPS.

Darüber hinaus hat das Team weitere Konfigurationen getestet, auch unter Einsatz älterer Geräte. So konnte man auf einem Laptop mit einem Intel i7-7700HQ und einer NVIDIA GTX 1060 eine ungefähr 20 %-ige Verbesserung in Saints Row IV und bis zu 10 % in Saints Row: The Third erreichen.

Schließlich ist es ihnen auch gelungen, den VRAM-Verbrauch zu reduzieren. Beispielsweise stieg in einer Gran Turismo 5-Szene mit einem AMD Ryzen 7 9850X3D und einer RTX 3070 die Bildrate von 107 FPS auf 147 FPS, was einer Steigerung von 37 % entspricht. Am wichtigsten jedoch ist, dass der VRAM-Verbrauch von 7,1 GB auf 4,8 GB sinkt, eine Reduktion um 32 %.