So viel mehr zahlen Sie

Oscar

Spotify hat in einem Versuch, seine Geschäftsstrategie anzupassen, den Preis seines Premium-Abonnements erneut erhöht. Der Standardplan kostet jetzt 12,99 US-Dollar, gegenüber zuvor 11,99 US-Dollar in ausgewählten Märkten weltweit. Dies geschieht, weil der Streaming-Riese weiterhin auf seine Preissetzungsmacht setzt, um zu wachsen.

Spotify erhöht den Preis seines Abonnements

In einem jüngsten Schritt hat Spotify den Preis seines monatlichen Standardabonnements um einen Dollar auf 12,99 US-Dollar erhöht. Die aktualisierten Preise wirken sich auf Verbraucher mit Wohnsitz in den Vereinigten Staaten, Estland und Lettland aus. Ab Februar werden Nutzer die Änderung ihrer individuellen Rechnungsdaten bemerken.

Spotify hat angekündigt, dass aktualisierte Preise und entsprechende Mitteilungen direkt per E-Mail an die Abonnenten gesendet werden. Benutzer müssen keine Änderungen an ihrer Abrechnung vornehmen, da die erhöhte Gebühr automatisch beim nächsten Abrechnungszeitraum angewendet wird. Das Unternehmen gibt an, dass die Preiserhöhung Teil seiner laufenden Bemühungen ist, den Hörern ein besseres Hörerlebnis zu bieten. Die Einnahmen aus den gestiegenen Abonnementpreisen sollen voraussichtlich in Plattformverbesserungen, Erstellerunterstützung und Funktionsentwicklung reinvestiert werden.

Spotify sagt, die Preiserhöhung sei eine Notwendigkeit gewesen

Dies ist nicht das erste Mal, dass Spotify die Preise seiner Abonnements erhöht. Dies geschah viel häufiger als erwartet. Allerdings zeigten die Nutzer nur begrenzten Widerstand gegen die wiederholten Preiserhöhungen. Dies zeigt die Dominanz der Plattform in der Audio-Streaming-Branche.

Letztes Jahr sagte Finanzchef Christian Luiga, das Unternehmen habe selbst nach Anpassungen in mehr als 150 Ländern keine nennenswerte Kundenabwanderung erlebt. Diese Widerstandsfähigkeit hat das Unternehmen dazu ermutigt, sich auf die Bindung bestehender Abonnenten zu konzentrieren, anstatt aggressiv auf die Jagd nach neuen Abonnenten zu gehen. Der Ansatz hilft dem Technologieriesen auch dabei, seinen Umsatz zu stabilisieren, während die Plattform weiterhin weltweit expandiert. Als Referenz berichtete Spotify kürzlich, dass seine Abonnentenzahl im dritten Quartal um zwölf Prozent auf 281 Millionen gestiegen sei, während die monatlich aktiven Nutzer 713 Millionen erreichten.