Verbundene Samsung-Vertriebspartner informieren über 80-prozentige Preiserhöhung für Speicher

Oscar

Einem kürzlich in den sozialen Medien verbreiteten Bericht zufolge erhöhen die autorisierten Samsung-Händler Berichten zufolge den Preis für den Speicher um bis zu 80 %. Aufgrund der weltweiten Komponentenknappheit und der steigenden Nachfrage von KI-Unternehmen sind die aktuellen Speicherpreise bereits hoch. Die Situation scheint sich zu verschärfen.

Die Samsung-Händler berichten von einem plötzlichen Preisanstieg bei Speichergeräten

Laut dem durchgesickerten Dokument sagt ein mit Samsung verbundener Vertragshändler, dass die Preise für alle Samsung-Speicherprodukte um bis zu 80 % steigen werden. Noch schlimmer ist, dass die Preiserhöhung sofort gilt. Dadurch bleibt den Käufern nur wenig Zeit zum Reagieren. Während die Echtheit des Dokuments weiterhin unklar ist, wurde ein Mitarbeiter des Device Solutions-Campus in Giheung als mögliche Quelle genannt.

Der Zeitpunkt der Mitteilung ist wichtig, da Samsung die DRAM-Produktion in diesem Jahr voraussichtlich nur um etwa 5 % steigern wird. Der Bedarf an Speicher für Server und KI-Systeme steigt in einem beispiellosen Tempo. Die derzeitige Lieferkette ist weiterhin nicht in der Lage, die Nachfrage zu bedienen. Aus diesem Grund erhöhen fast alle großen Technologieunternehmen die Preise für ihre Speicherkomponenten.

Da das Endprodukt mehrere Produktionsphasen durchläuft, wird der aktuelle Preiserhöhungseffekt für den normalen Verbraucher nicht sofort sichtbar sein. Allerdings dürften zunächst kleinere Unternehmen und Direktkäufer von Samsung-Speicher betroffen sein, da große Bestellungen in der Regel separat ausgehandelt werden.

Die Zukunft des globalen Speichermarktes bleibt derzeit ungewiss. Die Einschränkung der Lieferkette beschränkt sich nicht nur auf DRAM. Samsung und SK Hynix wurden beide mit möglichen Kürzungen bei der NAND-Produktion in Verbindung gebracht. Dieser Schritt erfolgt, da sich Unternehmen auf profitablere Produkte konzentrieren. Micron warnt vor einer ähnlichen Situation. TrendForce schätzt, dass der Speichersektor bis 2026 und 2027 stark wachsen könnte. Wenn das Angebot so begrenzt bleibt wie derzeit, könnten die Händler die Kosten weiter erhöhen.