Bevor Trump das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten übernahm, schlug die Biden-Regierung vor, TikTok zu verbieten. Das Verbot sollte im Januar 2025 in Kraft treten, doch Trump verzögerte es. Stattdessen versuchte er, in den USA ansässige Käufer für die Social-Media-Plattform zu finden. Dies führte zu etwas Chaos, da niemand wusste, wie das Ergebnis aussehen würde. Dies führte auch zur Schaffung von TikTok-Alternativen. Dazu gehört auch UpScrolled, das damals viel Aufmerksamkeit erregte, heute aber wegen seiner Moderation von Hassreden in der Kritik steht.
Nach Angaben mehrerer Benutzer behaupten sie, dass UpScrolled es nicht geschafft habe, Hassreden auf seiner Plattform ordnungsgemäß zu moderieren. Diese Benutzer behaupten, dass sie Benutzernamen und Hashtags sehen, die rassistische Beleidigungen enthalten, aber gleichzeitig scheint UpScrolled nichts dagegen zu unternehmen.
TechCrunch hat dies selbst bestätigt. Als sich die Veröffentlichung an UpScrolled wandte, gab das Unternehmen an, „unangemessene Inhalte aktiv zu überprüfen und zu entfernen“. Sie sagten auch, dass sie daran arbeiten, ihre Moderationskapazitäten zu erweitern. Sie rieten TechCrunch außerdem, nicht mit böswilligen Akteuren in Kontakt zu treten, bis die Situation geklärt sei.
Doch trotz ihrer Behauptungen blieben Konten online, deren Namen rassistische Beleidigungen enthielten. Sie fanden auch Inhalte, darunter Textbeiträge, Fotos und Videos mit rassistischen Beleidigungen, Hassreden und der Verherrlichung Hitlers.
Als Reaktion auf all das teilte UpScrolled-Gründer Issam Hijazi ein Video auf X. Er wurde mit den Worten zitiert: „Wir bieten jedem die Freiheit, seine Meinung in einer gesunden und respektvollen digitalen Umgebung zu äußern und zu teilen.“
Der Aufstieg von TikTok-Alternativen
Es ist nicht überraschend, dass die Zahl der TikTok-Alternativen zunimmt. Schließlich war es im Jahr 2025 sehr unklar, ob TikTok das US-Verbot überleben würde. Die Plattform lebte im Wesentlichen von geliehener Zeit. UpScrolled nutzte diese Unsicherheit und verzeichnete mehr als 4 Millionen Downloads sowohl auf iOS als auch auf Android. Die Plattform ist außerdem auf mehr als 2,5 Millionen Nutzer angewachsen.
Natürlich verblassen diese Zahlen im Vergleich zu TikTok, zeigen aber, dass es Nutzer gibt, die potenziell nach Alternativen suchen. Dafür kann es verschiedene Gründe geben, zum Beispiel, dass Sie einer Plattform beitreten, die nicht so überfüllt ist, oder dass Sie eine gefunden haben, die nicht so stark von KI-Schwachsinn befallen ist.