Schließlich begann Valve damit, die Ersatzbatterie für das Steam Deck LCD wieder zu verkaufen, trotz der Gerüchte und Kontroversen zu diesem Thema. In iFixit wollten sie eine Lösung finden und Alternativen aufzeigen, falls Valve keinen Lieferanten für dieses zentrale Bauteil bereitstellen würde, das sich bei den ersten Steam Deck LCD-Modellen schon dem Austausch nähert. Doch die Überraschung kam wenige Tage später: Die Batterie stieg auf bis zu 180 USD/EUR.
Preiserhöhung um 125 %: Die Originalbatterie des Steam Deck LCD verteuert sich deutlich
Die Batterie begann mit einem offiziellen Preis von 79,99 USD/89,90 EUR für ein originales Valve-Produkt, das die Nutzer bequem zu Hause austauschen konnten. Nachdem der Vorrat erschöpft war, kehrte die Batterie nach wenigen Tagen mit einem um 129,99 USD erhöhten Preis zurück, in Spanien stieg sie jedoch direkt auf 179,90 EUR an. Doch nun hat der jüngste Anstieg in den USA den Preis um bis zu 100 USD über den ursprünglichen Preis getrieben und damit auch den Preis in Spanien erreicht. Diese Erhöhung bedeutet für das Bauteil einen Anstieg von 125 % gegenüber dem Einstandspreis.
Die Batterie des Steam Deck LCD ist 120 Euro teurer als die des OLED-Modells
Merkwürdig ist, dass dieser Preisanstieg ausschließlich für die Batterie des LCD-Modells gilt, denn die Batterie des OLED-Modells bleibt weiterhin zum ursprünglichen Preis; in Spanien beträgt dieser Preis 59,99 EUR nur für die Batterie und 64,95 EUR für das Kit mit Werkzeugen, das beim Einbau hilft. Und das, obwohl die Batterie des OLED-Modells eine größere Kapazität hat, 50 Wh gegenüber 40 Wh bei der LCD-Batterie.

Es scheint, dass dieser Preisanstieg mit dem Wechsel des Anbieters für Originalersatzteile von Valve durch iFixit zusammenhängt. Obwohl iFixit selbst angegeben hatte, dass einige Teile für das Steam Deck LCD nicht mehr hergestellt würden, scheint die Batterie weiterhin auf Lager zu sein für Anwender, die sie ersetzen möchten – allerdings nicht zu jedem Preis.
Juan Antonio Soto
Ich bin Informatikingenieur und spezialisiert auf Automatisierung und Robotik. Meine Leidenschaft für Hardware begann mit 14 Jahren, als ich meinen ersten Computer aufschraubte: einen 386 DX 40 mit 4 MB RAM und 210 MB Festplatte. Ich lasse meiner Leidenschaft in den technischen Artikeln, die ich bei Geeknetic schreibe, freien Lauf. Die meiste Zeit meiner Freizeit widme ich Videospielen, sowohl modernen als auch Retro-Spielen, auf mehr als 20 Konsolen, die ich besitze, neben dem PC.