Weltweite PC-Lieferungen sinken im dritten Quartal 2026 um 20,1 %, IDC zufolge

Oscar

Das dritte Quartal schließt in der Regel mit mehr verkauften Computern als das zweite. Dennoch belasten die Chipknappheit und die exorbitanten Preise den Markt weiterhin. Deshalb ist 2026 das Gegenteil eingetreten: Die Lieferungen sanken gegenüber April–Juni um 9,1 %. Den vorläufigen Ergebnissen von IDC zufolge lag der weltweite PC-Markt bei 62,7 Millionen Einheiten, 20,1 % weniger als im Vorjahr, als 78,5 Millionen ausgeliefert wurden. Es ist der zweite Rückgang im Jahresvergleich in Folge, deutlich stärker als der Rückgang von 3,8 % im zweiten Quartal.

Die Beratungsfirma erklärt diese Situation durch zwei sich addierende Faktoren. Zum einen haben Hersteller und Händler in der ersten Jahreshälfte Lagerbestände aufgebaut, um Preiserhöhungen bei Speichermedien vorherzu kommen, was die damaligen Lieferungen aufgebläht und dem folgenden Quartal die Nachfrage genommen hat.

Außerdem, wie gesagt, bestehen weiterhin Lieferprobleme und höhere Preise, verbunden mit dem Aufbau von Rechenzentren für KI. Man erinnert sich daran, dass IDC PCs nur Desktop-Computer, Notebooks und Arbeitsstationen zählt. Tablets oder x86-Server werden nicht mitgezählt. Ebenso umfassen die Lieferungen sowohl Einheiten, die bei Distributoren ankommen, als auch jene, die an Endkunden gehen.

Lenovo, HP und Dell verlieren 4,2 Prozentpunkte Marktanteil

Die drei größten Hersteller fielen schneller als der Markt und verloren zusammen 4,2 Prozentpunkte am Marktanteil, was IDC darauf zurückführt, dass sie wahrscheinlich unter dem Effekt der vorherigen Lagerbildung leiden. Lenovo behält die Spitzenposition mit 14,9 Millionen Einheiten, 22,6 % weniger, und einem Marktanteil von 23,8 %. HP sinkt um 30,9 %, auf 10,3 Millionen, der größte Rückgang in der Rangliste, und Dell sinkt um 25 %, auf 7,6 Millionen.

Ein weiteres Detail, das auffällt, ist, dass Apple und ASUS deutlich geringere Rückgänge verzeichneten als der Rest des Marktes. Beide Hersteller befinden sich im weniger schlechten Teil der Tabelle. Zum Beispiel lieferte Apple 5,9 Millionen Geräte aus, 11,3 % weniger, und erhöht seinen Anteil von 8,5 % auf 9,5 %, während ASUS mit 5,5 Millionen und einem Rückgang von 8,6 % von 7,6 % auf 8,7 % steigt. Der Rest der Hersteller zusammen fiel um 14 % und erreichte 29,4 % des Gesamtvolumens.

Jitesh Ubrani, Director de investigación de dispositivos de consumo de IDC, señala que los distribuidores temen acumular demasiado inventario en un mercado donde los precios altos frenan la demanda. ¿Qué efecto podría tener eso de cara al consumidor? Pues podríamos ver promociones y cierto alivio puntual, pero en cualquier caso no espera precios cercanos a los de hace un año.

Añade que, con el deterioro de las condiciones macroeconómicas, las perspectivas de los próximos trimestres podrían empeorar antes de mejorar. IDC advierte además de que una economía más débil podría reducir aún más la demanda durante el resto de 2026 y en 2027. Sin duda, el panorama de la electrónica de consumo y en especial del mundo del PC sigue siendo sombrío.