Microsoft arbeitet weiterhin daran, Windows 11 zu verbessern, statt neue Funktionen einzuführen, die oft neue Probleme verursachen. Im Rahmen des August-Updates KB5121003 führt Microsoft Funktionen ein, nach denen Nutzer gefragt haben, wie die Anzeige der Dateigröße im Explorer. Windows 11 kann nun ein dynamisches System bereitstellen, das die Dateigröße anzeigt, und zwar in KB, MB oder GB, je nachdem, wie viel Platz die Datei benötigt.
Automatische Größenumrechnung im Dateiexplorer
Dies ist eine der markantesten Neuerungen, denn die Nutzer müssen die Größenumrechnung nicht mehr manuell vornehmen und alles von KB aus betrachten, das bislang einzige Anzeigeformat war. Nun wird eine größere Datei in GB oder MB angezeigt, während kleinere weiterhin in KB erscheinen.
Das Profil für geringe Latenz beschleunigt den Start von Anwendungen um bis zu 70 %
Auch das Profil für geringe Latenz wird erweitert und ermöglicht es Geräten mit leichterer Hardware, Programme schneller zu starten, ursprünglich in den integrierten Microsoft-Anwendungen eingeführt. Um dies zu erreichen, erhöht Windows die CPU-Taktfrequenz für 1 bis 3 Sekunden auf Maximum. Edge und Outlook starten sich bis zu 40 % schneller, während das Kontextmenü oder das Startmenü um bis zu 70 % schneller geworden sind.
Verbesserte Suche mit Rechtschreibungstoleranz und besseren internen Ergebnissen
Schließlich toleriert die Windows-Suche Tippfehler, unvollständige Suchanfragen oder fehlende Zeichen besser. Dadurch liefert Windows selbst bei diesen Hindernissen das bestmögliche Ergebnis für den Nutzer. Diese Funktion gilt auch für die Suche innerhalb der Windows-Einstellungen, wobei künftig die relevantesten Ergebnisse priorisiert werden, statt wie früher Links zu Webseiten anzuzeigen.
Zweifellos arbeitet Microsoft daran, das zu liefern, was die Nutzer verlangen, indem es den aktuellen Windows 11 weiter verbessert statt weitere Funktionen hinzuzufügen und diese kleinen Fehler zu ignorieren.