YouTube hat im Rahmen der verantwortungsvollen KI-Praktiken von Google bereits neue Regeln für KI-generierte Inhalte auf der Plattform eingeführt. Aktuellen Nachrichten zufolge entwickelt die Plattform neue Tools, um Kreative und Künstler vor KI-Nachahmern zu schützen.
In einem Blogbeitrag kündigte YouTube an, dass die neue Technologie zur Bildverwaltung dazu beitragen werde, seine Entwickler und Partner zu schützen und ihnen gleichzeitig zu ermöglichen, „das kreative Potenzial der KI zu nutzen“, indem eine verantwortungsvolle KI-Entwicklung gefördert werde.
YouTube arbeitet im Rahmen seiner verantwortungsvollen KI-Praktiken an zwei neuen Tools
Der Ankündigung zufolge arbeitet YouTube an einer neuen Technologie zur Identifizierung synthetischer Gesangsstimmen innerhalb von Content ID. Berichten zufolge wird es Partnern ermöglichen, KI-generierte Inhalte auf YouTube, die ihre Gesangsstimmen simulieren, automatisch zu erkennen und zu verwalten. „Wir verfeinern diese Technologie mit unseren Partnern und planen für Anfang nächsten Jahres ein Pilotprogramm“, heißt es in dem Blogbeitrag.
Seit 2007 bietet das Content ID-System Rechteinhabern eine detaillierte Kontrolle über ihre gesamten Kataloge auf YouTube. Jedes Jahr werden Milliarden von Ansprüchen bearbeitet, während Künstlern und Urhebern durch die Wiederverwendung ihrer Werke gleichzeitig Milliarden an neuen Einnahmen beschert werden.
Im Rahmen seines verantwortungsvollen Umgangs mit KI entwickelt YouTube außerdem ein weiteres neues Tool, das „Menschen aus den verschiedensten Branchen – von Kreativen und Schauspielern bis hin zu Musikern und Sportlern – ermöglicht, KI-generierte Inhalte, die ihre Gesichter auf YouTube zeigen, zu erkennen und zu verwalten.“ Mit den neuesten Datenschutz-Updates der Plattform entsteht so ein robuster Satz von Tools, um den Einsatz von KI zur Darstellung von Personen auf YouTube zu verwalten.
YouTube will Inhalte besser vor unberechtigtem Zugriff schützen
YouTube setzt sich dafür ein, Inhalte vor unbefugtem Zugriff zu schützen und gleichzeitig das Benutzererlebnis durch KI und maschinelles Lernen zu verbessern. Das Unternehmen verwendet hochgeladene Inhalte, um Funktionen wie Empfehlungen, Vertrauen und Sicherheit sowie KI-Tools wie die automatische Synchronisierung gemäß den Bedingungen der Ersteller zu verbessern.
Um unerlaubtes Scraping zu verhindern, setzt YouTube strenge Maßnahmen durch, darunter die Sperrung des Zugriffs für Rechtsverletzer. In Zukunft wird YouTube den Entwicklern mehr Kontrolle darüber bieten, wie Dritte ihre Inhalte für KI-Tools verwenden. Weitere Updates werden im Laufe dieses Jahres folgen.
Die neuen generativen KI-Tools von YouTube, wie Dream Screen for Shorts, bieten Erstellern innovative Möglichkeiten, ihre Inhalte zu verbessern und gleichzeitig die Kontrolle über den kreativen Prozess zu behalten. KI-generierte Inhalte müssen weiterhin den Community-Richtlinien von YouTube entsprechen, und die Ersteller sind für die Einhaltung verantwortlich.
YouTube hat in seine KI-Tools Sicherheitsvorkehrungen eingebaut, um Missbrauch zu verhindern. Dazu gehört auch das Blockieren von Aufforderungen, die gegen Richtlinien verstoßen. Ersteller werden dazu angehalten, KI-generierte Inhalte vor der Veröffentlichung sorgfältig zu prüfen. YouTube ist bei der Verbesserung dieser Tools offen für Feedback.