Obwohl die Verkaufszahlen der Vision Pro enttäuschend waren, will Apple das Segment nicht aufgeben. Das Unternehmen scheint davon überzeugt zu sein, dass seine „Spatial Computing“-Plattform in Zukunft einen wichtigen Platz in der Branche einnehmen wird. In diesem Sinne wird das vielgerühmte günstigere Apple Vision-Produkt voraussichtlich nächstes Jahr auf den Markt kommen. Darüber hinaus gibt es neue wichtige Details zu Apples erster „Smart Glasses“.
Keine ETA für Apple Vision Pro 2; günstigeres Vision-Produkt voraussichtlich nächstes Jahr
In einem Bericht vom Juni hieß es, die Entwicklung des Apple Vision 2 wurde abgesagt oder auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Zunächst Modell der nächsten Generation wurde für 2026 erwartet. Nun sagt Mark Gurman von Bloomberg, dass Apple Vision 2 zwar noch in der Entwicklung ist, es aber noch keinen festen Veröffentlichungstermin gibt. Es könnte also noch eine ganze Weile dauern, bis es soweit ist.
Im Juni-Bericht hieß es auch, dass Apple sich nun darauf konzentriere, ein günstigeres Vision-Headset auf den Markt zu bringen. Das Unternehmen möchte ein Gerät, das nur halb so viel kostet, um mehr Menschen Zugang zu seinem „Spatial Computing“-Erlebnis zu ermöglichen. Schließlich ist das Apple Vision Pro aufgrund seines hohen Preises ein Nischenprodukt. Es gab auch viele Beschwerden bezüglich der Ergonomie. Da es sich um ein Produkt handelt, das Sie viele Stunden lang tragen werden, ist der Komfort ein wichtiger Aspekt.
Gurman bestätigt die Entwicklung des günstigeren Apple Vision-Produkts und sagt, dass es „wahrscheinlich schon nächstes Jahr auf den Markt kommen wird“. Es wird gesagt, dass Apple ein Erlebnis bieten möchte, das dem des Vision Pro so nahe wie möglich kommt. Sie würden also dieselben Bildschirme wie das aktuelle teure Modell verwenden. Das Unternehmen würde jedoch Kosten in Bereichen wie Kameraeinheiten, kleineren Lautsprechern und der Herstellung von Kopfbändern senken.
Das erste „Apple Glass“-Produkt wird keinen Bildschirm haben
Gurman verrät auch einen interessanten Aspekt zu Apples Smart Glasses. Dem Bericht zufolge soll der Riese aus Cupertino die Idee, echte AR-Brillen herzustellen, verschoben haben. Das heißt, das Produkt wird keinen Bildschirm haben, ähnlich wie die Meta Ray Ban. Offenbar gab es zwischendurch viele technische Herausforderungen, die die ursprüngliche Idee verhinderten. Zur Referenz: Die Ray Ban Meta bietet Funktionen wie das Aufnehmen von Fotos/Videos und das Sprechen mit einem KI-Assistenten.
In einem früheren Bericht hieß es, Apple Glasses seien frühestens für 2027 geplant, aber selbst intern wurde dies als unwahrscheinlich angesehen. Tatsächlich hatte Apple noch keine Entscheidung über die Machbarkeit des Projekts getroffen. Da das Endprodukt nun weniger ehrgeizig sein soll, könnte es möglicherweise in diesem Jahr auf den Markt kommen. Der Bericht enthält jedoch keine Details zu einer voraussichtlichen ETA.