USA und Schweden kooperieren bei der 6G-Entwicklung

Oscar

Die Regierungen der USA und Schwedens haben eine Partnerschaft zur gemeinsamen Erforschung und Entwicklung der 6G-Technologie unterzeichnet. Diese Partnerschaft sieht Berichten zufolge eine Zusammenarbeit zwischen den privaten Sektoren vor, die für die Entwicklung eines nachhaltigen 6G-Netzwerks von entscheidender Bedeutung sein dürfte.

Die Zusammenarbeit zwischen den USA und Schweden wird voraussichtlich über die Entwicklung des 6G-Netzwerks hinausgehen

Die gemeinsame Erklärung zu den Grundsätzen für 6G und die 6G-Vision des Handels- und Technologierats der USA und der EU betonen, dass die Zusammenarbeit darauf abzielt, sicherzustellen, dass die 6G-Technologie robust, sicher, zuverlässig, inklusiv und nachhaltig ist. Diese Entwicklung soll Berichten zufolge neue Frequenzbänder nutzen, die von zukünftigen drahtlosen Diensten/Technologien zugewiesen werden, und neue Technologien in bestehende Frequenzbänder einführen. Auf diese Weise sieht die Vereinbarung vor, dass die Länder Synergien identifizieren, Möglichkeiten erkunden und ein gemeinsames Ökosystem für Forschung und Entwicklung in der 6G-Technologie schaffen.

Berichten zufolge werden sowohl die USA als auch Schweden an der globalen Harmonisierung der Frequenzbänder für 6G und drahtlose Technologien der nächsten Generation arbeiten. Die beiden Länder werden auch Möglichkeiten für eine langfristige Forschungszusammenarbeit ausloten, die eine potenzielle Finanzierung relevanter bilateraler Forschungskooperationen einschließt. Ziel ist es, verschiedene Aspekte von 6G und seinen zukünftigen Netzwerktechnologien wie Sicherheit, Vertrauen und Datenschutz zu stärken. Insbesondere künstliche Intelligenz wird auch Teil der Forschungszusammenarbeit sein.

Die effiziente Nutzung von Kommunikations- und Computerressourcen, Materialien, Cybersicherheit, Edge Computing, Algorithmen, verteilter Intelligenz, offenen Architekturen, fortschrittlicher Mikroelektronik und Datenressourcen werden Teil der gemeinsamen Forschung zur nächsten Generation der drahtlosen Netzwerktechnologie sein.

Bereits im April dieses Jahres unterzeichneten der schwedische Forschungsrat und Vinnova Berichten zufolge eine fünfjährige Absichtserklärung zur Entwicklung von 6G und verwandten Technologien mit der US-amerikanischen National Science Foundation (NSF), die die Partnerschaft zwischen den beiden Ländern erleichtern soll. Insbesondere wurde die 6G-Konnektivität als einer der Schlüsselaspekte der Entwicklung angesehen.

Die schwedische Regierung bestätigte außerdem, dass sie gezielt in die Forschung und Entwicklung von 6G-Netzwerktechnologien investieren werde. Infolgedessen erhielten der schwedische Forschungsrat und Vinnova SEK 390 Millionen, um im Jahr 2024 und in den folgenden Jahren in die Forschung zu investieren.

Es ist nicht das erste Mal, dass die USA bei der Entwicklung von 6G zusammenarbeiten

Die USA unterzeichneten im Juni letzten Jahres eine Partnerschaft mit Finnland, die ebenfalls auf eine Zusammenarbeit bei der Entwicklung fortschrittlicher drahtloser Netzwerktechnologien abzielt. Konkret ging es dabei um die Entwicklung fortschrittlicher 5G-, 6G- und zukünftiger Netzwerktechnologien. Die Vereinbarung zeigte auch die Bedeutung von Nokia, Ericsson und verwandten Ökosystemen für die Entwicklung.

Ziel sei es, heißt es in der offiziellen Erklärung des US-Außenministeriums, „nach Synergien zu suchen und Möglichkeiten zur Schaffung eines gemeinsamen Ökosystems für Forschung und Entwicklung im Bereich 6G-Kommunikation und Sensoranwendungen zu erkunden“.

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