Rick Osterloh, Senior Vice President bei Google, leitet die Hardware-Abteilung des Unternehmens. Obwohl er hauptsächlich bei Pixel-Ankündigungen dabei ist, ist er auch für Nest und andere Hardware bei Google zuständig. Nach der Veranstaltung „Made by Google“ am Dienstag sprach Osterloh mit Stratechery und sprach über eine Reihe von Dingen. Unter anderem darüber, wie schwierig es ist, ein Telefon zu bauen.
Osterloh sagt: „Die Herstellung eines Telefons ist wahrscheinlich eine der schwierigsten Aufgaben überhaupt. Es ist so schwierig, man versucht, so viel Technologie in einen kleinen Formfaktor zu packen, es ist mit sehr komplizierten Zulassungs- und Zertifizierungsfragen verbunden.“ Und das ist nur die Spitze des Eisbergs, denn man muss auch „Zeitvorgaben einhalten, Kosten- und Preisvorgaben einhalten, aber auch die Qualität im Griff haben und gleichzeitig innovativ genug sein, um das Interesse der Leute zu wecken.“
Osterloh lobt auch Samsung Und Apfelund erklärte, dass sie „schon seit sehr langer Zeit Hardware herstellen und dabei die ganze Zeit gute Arbeit leisten, sodass es sehr lange dauert, nur die Fähigkeiten für die Grundlagen aufzubauen.“ Er fährt fort: „Wir wollen exzellenten Siliziumchip, wir wollen exzellente Hardware und Geräte, wir brauchen ein exzellentes Betriebssystem, das allen zur Verfügung steht, und dann brauchen wir Exzellenz in der KI.“
Die Preise für Google Pixel sind mit zunehmenden Funktionen gestiegen
Im selben Interview spricht Osterloh auch über die Preisgestaltung. Da Pixel-Geräte 2016 bei etwa 400 bis 500 US-Dollar starteten, gibt es jetzt Geräte, die 1.800 US-Dollar kosten. Er gibt an, dass dies ein „Spiegelbild unserer gestiegenen Fähigkeiten“ sei. Ein großer Teil davon war die Übernahme der Smartphone-Sparte von HTC im Jahr 2018. Mit dieser Übernahme bekam Google eine Reihe von Leuten, die in der Branche versiert waren.
Dass Osterloh sowohl die Android- als auch die Pixel-Abteilung übernimmt, könnte auch zu Reibereien mit Partnern wie Samsung führen. Osterloh sagte, er habe Smausng gesagt, dass dies nichts im Hinblick auf eine Strategieänderung bedeute. Osterloh sagt, dass die Zusammenarbeit mit Samsung sehr eng und unverändert sei. Dies wird dadurch deutlich, dass Samsung Anfang des Jahres die ersten Geräte mit Circle to Search auf den Markt brachte.