TikTok und seine Muttergesellschaft ByteDance bereiten sich auf eine Gerichtsverhandlung am Montag vor. Die unglaublich beliebte Social-Media-Plattform wird versuchen, ihr landesweites Verbot in den USA zu vermeiden, zu verzögern oder zu verzögern.
ByteDance droht in den USA weiterhin ein landesweites Verbot
TikTok steht in den USA vor einer ungewissen Zukunft. Die virale Social-Media-Plattform könnte ab 2025 im Land verboten werden. TikToks Mutterkonzern ByteDance hat jedoch nicht aufgegeben und wird Berichten zufolge versuchen, die Verwaltungsmaßnahme rückgängig zu machen oder zumindest zu verzögern.
Am Montag soll es zu einer Gerichtsverhandlung zwischen TikTok und ByteDance kommen. Es könnte ein entscheidender Tag für die Social-Media-Plattform werden, die von über 170 Millionen Amerikanern aktiv genutzt wird.
Laut jüngsten Gerichtsverfahren muss ByteDance TikTok in Amerika möglicherweise schließen oder sich massiv von der Social-Media-Plattform trennen. Ein neues Gesetz, das der derzeitige US-Präsident Joe Biden in diesem Jahr unterzeichnete, gab ByteDance eine Frist bis zum 19. Januar, um zu entscheiden.
Es versteht sich von selbst, dass ByteDance keine der beiden Optionen bevorzugt. Daher wird das US-Berufungsgericht für den District of Columbia am Montag mündliche Argumente zu der Klage anhören.
Wie wird ByteDance versuchen, TikTok bei der bevorstehenden Gerichtsverhandlung betriebsbereit zu halten?
Die US-Regierung hat betont, dass sie TikTok nicht abschaffen will. Die Plattform ist beim republikanischen Kandidaten Donald Trump und bei Vizepräsidentin Kamala Harris äußerst beliebt. Beide Kandidaten nutzen TikTok aktiv, um junge amerikanische Wähler anzusprechen.
Die Biden-Regierung besteht darauf, dass sie die Kontrolle der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) über TikTok „aus Gründen der nationalen Sicherheit“ beenden will. ByteDance hingegen wirft der US-Regierung vor, die Meinungsfreiheit zu verletzen.
Konkret könnte ByteDance weiterhin argumentieren, dass das bevorstehende landesweite Verbot von TikTok in den USA verfassungswidrig sei. Das Unternehmen könnte bekräftigen, dass solche Gesetze die freie Meinungsäußerung unterdrücken sollen, ein verfassungsmäßiges Recht, das Amerika sehr ernst nimmt. ByteDance könnte das US-Gericht auch bitten, sicherzustellen, dass es das Konzept eines „offenen Internets“ unterstützt.