Die National Security Agency (NSA) hat einige Methoden herausgegeben, um Cyberangriffe zu vereiteln und Angreifer abzuschrecken. In einem der Tipps hat die NSA Smartphone-Benutzer aufgefordert, ihre Geräte regelmäßig neu zu starten.
Die NSA verlangt, dass Smartphone-Nutzer ihre Geräte mindestens einmal pro Woche neu starten
Mit der rasant wachsenden Nutzung von Smartphones werden Angreifer und Malware-Ersteller kreativ. Diese hartnäckigen Angreifer und Hacker finden regelmäßig innovative Techniken, um die Sicherheit von Smartphones zu gefährden.
Berichten zufolge hat die National Security Agency (NSA) in einem Bericht zu Best Practices für Mobilgeräte verschiedene Methoden und Tipps vorgeschlagen, um Angriffe auf Smartphones zu verhindern. Eine der einfachsten von der NSA empfohlenen Methoden ist das regelmäßige Neustarten von Telefonen.
Die Sicherheitsempfehlungen der US-amerikanischen Cybersecurity and Infrastructure Security Agency sind nicht gerade neu. Die NSA hat im Jahr 2020 den Best Practices-Leitfaden für Mobilgeräte veröffentlicht und ihn regelmäßig aktualisiert.
Die meisten heute im Umlauf befindlichen Smartphones laufen entweder mit Apples iOS oder Googles Android. Beide Betriebssysteme bieten viele Funktionen und Features. Insbesondere Smartphones ermöglichen Benutzern die Durchführung von Bankgeschäften und Transaktionen mithilfe der in diese Geräte integrierten Technologie.
Die NSA hat behauptet, dass „viele der Funktionen Komfort und Leistungsfähigkeit bieten, aber auf Kosten der Sicherheit gehen“. Interessanterweise besteht einer der einfachsten Schritte zur regelmäßigen Erhöhung der Sicherheit von Telefonen darin, sie neu zu starten.
Warum sollten Smartphone-Nutzer ihre Geräte neu starten?
Der Grund für das Neustarten von Smartphones besteht darin, Bedrohungen durch nicht persistente Malware zu begrenzen. Mit anderen Worten: Ein Neustart eines Geräts könnte Bedrohungen, die im RAM verbleiben, beseitigen oder deren Wirksamkeit einschränken.
Viele Hacks und Malware befinden sich häufig im flüchtigen Speicher von Geräten. Konkret können oder schreiben sich diese Angriffe nicht in das permanente Gedächtnis ein.
Smartphone-Betriebssysteme wie iOS und Android verfügen über mehrere Sicherheitsvorkehrungen, um zu verhindern, dass verdächtige Software Änderungen am internen Speicher vornimmt. Allerdings kann einige Malware im RAM verbleiben, um ihre bösartige Nutzlast auszuführen.
Malware im flüchtigen Speicher zu belassen, anstatt sie in den permanenten Speicher zu schreiben, ist eine ausgefeilte Technik, um einer Erkennung zu entgehen. Außerdem werden digitale Fußabdrücke minimiert. Auch Aktionen wie das Schreiben in den internen Speicher können aufgrund von Sicherheitsmaßnahmen des Betriebssystems fehlschlagen. Sie können Alarme auslösen oder Abhilfemaßnahmen durch das Smartphone-Betriebssystem veranlassen.
Ein Neustart eines Geräts kann häufig zu einer schnelleren Leistung führen. Dies liegt daran, dass durch einen Neustart eines Geräts Restdaten aus dem RAM des Geräts gelöscht werden. Ebenso könnte ein regelmäßiger Neustart eines Geräts dazu beitragen, Malware loszuwerden, hat die NSA vorgeschlagen.