Meta arbeitet an einer KI-Suchmaschine, um den Rückgriff auf Google zu vermeiden

Oscar

Google ist definitiv der größte Player im Suchmaschinensegment. Seine Position hat sogar dazu geführt, dass das Unternehmen mit Kartellklagen im Zusammenhang mit einigen Geschäftspraktiken des Unternehmens konfrontiert wurde. Andere namhafte Unternehmen wie Meta verlassen sich ebenfalls auf Google, um die Suche in ihre eigenen Dienste zu integrieren. Berichten zufolge arbeitet Meta jedoch an einer KI-Suchmaschine, um die Abhängigkeit von Google zu verringern.

Mit einer KI-Suchmaschine will Meta seine Abhängigkeit von Google reduzieren

Meta engagiert sich nicht nur im Social-Media-Segment. Es ist ein führendes VR-Unternehmen und hat kürzlich stark in KI investiert. Meta hat bereits eigene KI-Modelle entwickelt, darunter Llama, und eines, das in der Lage ist, andere KI-Modelle autonom zu trainieren. Die sozialen Plattformen des Unternehmens wie Instagram, Messenger und WhatsApp integrieren in bestimmten Regionen einen KI-gestützten Chatbot.

Der KI-Chatbot von Meta nutzt die Suchmaschine von Google, um Fragen zu aktuellen Ereignissen und anderen Dingen zu beantworten. Berichten zufolge plant das Unternehmen die Entwicklung einer eigenen Suchmaschine, um dieses Problem anzugehen. Wie berichtet von Die InformationenSeit acht Monaten arbeitet ein Team an einer Datenbank für den KI-Assistenten von Meta.

Dabei handelt es sich nicht um einen Google-Konkurrenten, sondern um einen Meta-KI-Assistenten

Die in Entwicklung befindliche Suchmaschine zielt nicht darauf ab, mit Google zu konkurrieren. Das heißt, wir werden zumindest in naher Zukunft keinen „Meta Search“-Dienst sehen. Stattdessen möchte Meta, dass sein KI-Chatbot weniger unabhängig von Dritten ist. Dahinter könnten auch wirtschaftliche Interessen stecken, denn durch den Verzicht auf die Google-Suche könnte das Unternehmen langfristig vermutlich Lizenzgebühren einsparen.

Ähnlich wie andere prominente Akteure in der KI-Branche hat Meta Lizenzvereinbarungen mit verschiedenen bekannten Medienunternehmen wie Reuters für den Zugriff auf deren Inhalte in KI-Diensten abgeschlossen. Daher kann der Meta-KI-Assistent die Inhalte von Reuters in seinen Ausgaben verwenden. Das Unternehmen arbeitet derzeit an weiteren, ähnlichen Deals.

Während Meta offenbar kein Interesse daran hat, einen Konkurrenten zur Google-Suche auf den Markt zu bringen, könnte OpenAI dies tun. Die Muttergesellschaft von ChatGPT hat kürzlich die Entwicklung des KI-gestützten SearchGPT-Dienstes bestätigt. Es ist jedoch unklar, ob das Unternehmen vor denselben Herausforderungen stehen wird wie seine Konkurrenten. Ein weiteres auf KI fokussiertes Unternehmen, Perplexity, sah sich mit seiner KI-gestützten Suchmaschine bereits mit Urheberrechtsklagen konfrontiert.