Das neue KI-Wettermodell von Google übertrifft das führende Vorhersagesystem

Oscar

Künstliche Intelligenz (KI) hat in fast allen Branchen ihre Spuren hinterlassen. Viele Technologiegiganten, darunter auch Google, treiben den laufenden KI-Wettlauf und tun alles, um die Technologie in ihre Produkte zu integrieren. In einer bahnbrechenden Entwicklung hat Googles KI-Forschungslabor DeepMind ein neues KI-basiertes Wettermodell namens GenCast entwickelt, das 15-Tage-Vorhersagen mit unübertroffener Genauigkeit und Geschwindigkeit liefert.

Googles neues KI-Wettermodell „GenCast“ übertrifft das führende Prognosesystem bei weitem

GenCast übertrifft das weltweit genaueste Vorhersagesystem, das vom Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage (ECMWF) entwickelt wurde. Das System des ECMWF liefert derzeit Wettervorhersagen für 35 Länder.

In einem offiziellen Blogbeitrag stellt Google Deepmind fest, dass es GenCast anhand von Wetterdaten von 1979 bis 2018 trainiert hat. Interessanterweise waren die Ergebnisse mehr als großartig. Berichten zufolge übertraf GenCast das Wettersystem des ECMWF mit einer Genauigkeit von 97,2 %, als Wissenschaftler es anhand von 1.320 Vorhersagemetriken testeten.

Darüber hinaus wird erwähnt, dass GenCast das führende Modell bei der Vorhersage extremer Hitze/Kälte und hoher Windgeschwindigkeiten durchweg übertraf. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass das neue KI-Wettermodell von Google das aktuelle Vorhersagesystem ersetzen wird. Vielmehr dürfte es als zusätzliches Vorhersagesystem zur Vorhersage des täglichen Wetters einschließlich extremer Ereignisse eingesetzt werden.

GenCast ist das Neue, aber es gibt einige, die bereits existieren

GenCast ist nicht das einzige KI-Wettermodell des Technologieriesen, es gibt noch einige andere. Zu den Beispielen gehören die KI-basierten deterministischen Mittelfristprognosen von Google DeepMind sowie die NeuralGCM-, SEEDS- und Hochwassermodelle von Google Research.

Diese Modelle verbessern derzeit die Benutzererfahrung in der Google-Suche und auf Google Maps mit verbesserter Vorhersage von Niederschlägen, Waldbränden, Überschwemmungen und extremer Hitze.

In einer Erklärung sagt die EZMW-Chefin Florence Rabier: „Jede neue Methode, die diesen Fortschritt verstärken und beschleunigen kann, ist angesichts der extremen gesellschaftlichen Belastungen des Klimawandels äußerst willkommen.Sie lobt auch das neue Wettermodell und sagt: „Es ist in der Tat ein Sprung nach vorne.