Die Technologiebranche wächst täglich, und damit auch die schlechten Akteure. Ein Teenager namens Remington Ogletree hat zwei unbekannte Telekommunikationsnetze und ein Finanzinstitut in den USA gehackt und dabei einen Schaden in Höhe von 4 Millionen US-Dollar verursacht. Der Hacker ist Berichten zufolge Mitglied der Hackergruppe „Verstreute Spinne” das in der Vergangenheit für Schlagzeilen sorgte, weil es gegen die Kryptowährungsbörse Coinbase und das Spieleunternehmen Riot Games verstößt.
Ein Teenager hat Telekommunikationsnetzwerke gehackt und Millionen von Phishing-Links verschickt
Nachdem der beschuldigte Hacker in die Systeme der Telekommunikationsunternehmen eingedrungen war, soll er im Oktober 2023 8,5 Millionen SMS mit Phishing-Links in einem europäischen Land verschickt haben. Mit diesem Trick versuchte der Hacker, diesen Benutzern Kryptowährungen zu stehlen.
Das ist noch nicht alles, Ogletree hatte Zugriff auf ein- und ausgehende Anrufe zahlreicher Ziele. Der Hacker hat offenbar auch zwölf Mitarbeiter eines US-amerikanischen Finanzunternehmens erwischt und ihm Zugriff auf deren Konten gewährt. Dies ermöglichte es ihm, ihnen vertrauliche Informationen zu stehlen.
Die vom Hacker gesendeten Texte waren als Nachrichten einer Kryptowährungsbörse oder eines Videospielunternehmens getarnt. Diese Details werden jetzt bekannt gegeben, da die Behörden seinen Fall endlich öffentlich gemacht haben.
Eine Gruppe chinesischer Hacker ist kürzlich in die Telekommunikationsinfrastruktur der USA eingedrungen
Dies ist nicht das erste Mal, dass ein Hacker in Telekommunikationssysteme eindringt. Kürzlich gab es Berichte darüber, dass eine Gruppe chinesischer Hacker in mehrere Telekommunikationsnetze in den USA eingedrungen sei. Berichten zufolge waren die Telefone der Wahlkampfmitarbeiter von Präsident Donald Trump, JD Vance und Kamala Harris das Hauptziel dieses Hacks.
Es ist erwähnenswert, dass die US-Behörden vermuten, dass sich die Hacker immer noch in den betroffenen Telekommunikationsnetzen aufhalten. Niemand weiß, wann und wie lange es dauern wird, sie zu finden und von den betroffenen Systemen zu entfernen.
Nachdem sich der Bericht wie ein Lauffeuer verbreitet hatte, antwortete T-Mobile, dass der chinesische Hacker nicht in seine Systeme eindringen könne. Darüber hinaus behauptet der Smartphone-Anbieter, er habe auch einige verdächtige Akteure aus seinem Netzwerk vertrieben.