Berichten zufolge steckt ein UI 6.1.1 Galaxy S22-Geräte im Bootloop fest

Oscar

Als Samsung One UI 6.1 für die Galaxy S22-Serie einführte, begannen Benutzer, schwerwiegende Probleme zu melden, die sie sogar daran hinderten, ihr Gerät zu verwenden. Das Unternehmen musste das Update stoppen, und nun scheint sich die Geschichte mit denselben Protagonisten zu wiederholen. Berichten zufolge verursacht das One UI 6.1.1-Update seit Wochen Leistungs- und Bootloop-Probleme auf Galaxy S22-Geräten.

Anfang des Jahres führte One UI 6.1 dazu, dass mehrere Galaxy S22-Telefone auf dem Sperrbildschirm und dem Touchscreen hängen blieben und überhaupt nicht mehr funktionierten. Monate später – im September – begann Samsung mit der Einführung von One UI 6.1.1 auf diesen Geräten. Der Schwerpunkt des Updates lag auf der Integration neuer KI-gestützter Funktionen für die Galaxy AI-Suite. Möglicherweise sind jedoch auch einige Dinge hinter den Kulissen kaputt gegangen.

Ein UI 6.1.1-Update hätte das Motherboard von Galaxy S22-Geräten, die im Bootloop feststeckten, zerstören können

In Berichten wird von Situationen berichtet, in denen Geräte ohne ersichtlichen Grund langsamer werden oder stottern. Es gibt auch Fälle, in denen Galaxy S22-Geräte ständig einfrieren und Apps abstürzen. Einige Geräte werden sogar täglich zufällig neu gestartet.

Die schwerwiegendsten Vorfälle sind jedoch zweifellos diejenigen, bei denen Galaxy S22-Geräte nach dem Update dauerhaft im Bootloop hängen bleiben. In mehreren Fällen teilte der technische Service von Samsung betroffenen Benutzern mit, dass die Hauptplatine ihrer Telefone defekt sei. Der Austausch dieser Komponente ist kostspielig und kann zum Verlust aller Daten auf Ihrem Telefon führen. Denken Sie daran, dass die meisten Länder auf der Welt keine Garantie mehr für die Galaxy S22-Serie anbieten.

Es gibt Threads in Foren wie der Samsung Community, die vor Wochen begonnen haben und in denen immer wieder neue Berichte über Bootloops aufgrund defekter Motherboards eingehen.

Leider gibt es von Samsung keine offizielle Stellungnahme zur Situation. Technische Servicezentren scheinen auch keine Anweisungen zu haben, um Benutzern zu helfen, bei denen das Problem auftritt. Daher sieht es so aus, als ob das Unternehmen derzeit nicht erkennt, dass es sich um ein Unternehmen mit enormem Umfang handelt.