In diesem Jahr verzeichnete Samsung in mehreren Geschäftsbereichen niedrigere Finanzergebnisse als erwartet. Die Strategie zur Wende besteht darin, mehr auf Innovation zu setzen und den Trends in der Technologiebranche einen Schritt voraus zu sein. In den letzten Monaten hat Samsung Technologien im Zusammenhang mit KI-gestützter Bildgebung, Eye-Tracking für Smart-Brillen und sogar selbstanpassenden Mechanismen für Smart-Ringe patentieren lassen.
Samsungs Wette auf mehr Innovation wird im Jahr 2025 zu AR-Smart-Brillen, einer leistungsstärkeren Galaxy-KI und anderen Entwicklungen führen. Aus den Patenten des Unternehmens geht hervor, dass das Unternehmen an einer KI-Funktion zum Entfernen von Motiven aus Bildern gearbeitet hat. Darüber hinaus deuten sie auch auf eine Technologie für AR-Brillen hin, die dafür sorgt, dass die Benutzeroberfläche immer mit Ihrem Blick übereinstimmt. Darüber hinaus könnten Galaxy Rings der nächsten Generation eine selbstanpassende Struktur haben, wie vor einigen Wochen berichtet wurde.
Samsungs KI-gestützte Bildgebungstechnologie für ein verbessertes Tool zum Löschen von Objekten
Das Unternehmen verfügt bereits über ein Object Eraser-Tool in seinem Bildeditor für Galaxy-Telefone. Ein diese Woche vom Korea Intellectual Property Rights Information Service (KIPRIS) veröffentlichtes Patent deutet jedoch darauf hin, dass das Unternehmen an einer Verbesserung arbeitet. In der Einreichung von Samsung wird ein KI-gestütztes Bildgebungssystem beschrieben, mit dem sich Motive oder Objekte mit nur einem Fingertipp ganz einfach aus Fotos entfernen lassen. Die Funktion kann auch den Hintergrund erweitern oder Leerstellen im Bild ausfüllen.
Eye-Tracking-Technologie für Datenbrillen
In Bezug auf die AR-Brille heißt es in den Patenten, dass eine Reihe von Sensoren ständig die Blickrichtung des Benutzers verfolgen. Dadurch kann die Benutzeroberfläche von Apps und Menüs jederzeit die optimale Positionierung beibehalten. Berichten zufolge wird die kommende Smart-Brille von Samsung keinen Bildschirm haben. Daher ist es möglich, dass die Technologie in zukünftigen Iterationen vorhanden sein wird. Das Dokument erwähnt auch eine virtuelle Kompassfunktion für Datenbrillen.
Unter dem Codenamen „Project Moohan“ werden Samsungs Datenbrillen gemeinsam mit Google und Qualcomm entwickelt. Es wird erwartet, dass sie Googles Gemini-Assistenten für KI-gestützte Funktionen integrieren. Auf diese Weise können Sie schnell Erinnerungen erstellen, Sprachen in Echtzeit übersetzen, Fragen stellen und vieles mehr.
Möglicher automatisch anpassbarer Galaxy Ring
Über die möglichen selbstdimensionierenden Galaxy Rings haben wir bereits vor einigen Wochen gesprochen. Das Patent von Samsung beschrieb einen elastischen Mechanismus, der es ermöglicht, dass sich der Ring automatisch an jede Fingergröße anpasst. Allerdings müssen wir noch länger warten, bis eine solche Technologie implementiert wird – falls dies jemals der Fall sein sollte. Leaks zum Galaxy Ring 2 haben ergeben, dass es mit der traditionellen soliden Struktur und mehreren Größen geliefert wird.
Apropos Galaxy Ring 2: Ein kürzlich veröffentlichter Leak enthüllte einiges über die Verbesserungen, die Samsung vorbereitet. Dem Bericht zufolge wird das Wearable der nächsten Generation dank KI-Implementierung und neu angeordneten Sensoren genauere Messungen bieten. Es könnte auch dünner sein und eine bessere Akkulaufzeit bieten.