Wenn Sie oft durch einen anderen Tab navigieren, während Sie ein YouTube-Video oder einen Podcast im Hintergrund hören, bereitet Google sich darauf vor, Ihnen das Leben ein wenig einfacher zu machen. Für die Chrome-App auf Android wird derzeit eine neue, automatische Picture-in-Picture-Funktion (PiP) entwickelt, die die Medienwiedergabe beim Wechseln zwischen Tabs optimiert.
Die Entdeckung stammt von Leopeva64-2 auf Reddit. Aus ihrem Beitrag geht hervor, dass Chrome bald in der Lage sein wird, Medien automatisch in ein kleines, schwebendes Fenster im Browser zu minimieren, wenn Sie sich von der Registerkarte entfernen, auf der sie wiedergegeben werden. Dies ist eine subtile, aber bedeutende Änderung für jeden, der mehrere Aktivitäten in Chrome unter einen Hut bringt.
Google Chrome auf Android fügt die automatische PiP-Funktion hinzu
Es ist bemerkenswert, dass sich dies von dem standardmäßigen PiP auf Systemebene unterscheidet, das Sie bereits kennen. Die traditionelle Funktion verwandelt ein Video in ein kleines Fenster, das außerhalb der Chrome-App schwebt, sodass Sie andere Apps vollständig nutzen können. Bei dieser kommenden Funktion bleibt der Miniplayer jedoch weiterhin in der Chrome-Anwendung enthalten.
Stellen Sie sich vor, Sie hören auf einem Tab eine Nachrichtensendung und wechseln dann schnell zu einem anderen Tab, um eine E-Mail zu lesen oder ein Rezept nachzuschlagen. Anstatt dass die Medien einfach anhalten oder verschwinden, werden sie zu einem kleinen, schwebenden Player verkleinert, der in der Ecke Ihres Bildschirms verankert ist. Das bedeutet, dass Ihr Audio (und Ihr Video, wenn Sie es weiter ansehen möchten) ohne Unterbrechung weiterläuft, während Sie sich mit dem neuen Tab beschäftigen.
Eine Funktion, die schon seit einiger Zeit auf dem Desktop verfügbar ist
Diese Funktion ist für Chrome nicht ganz neu. Die Desktop-Version des Browsers übernimmt die Medienwiedergabe bereits auf diese Weise. Durch die Integration in die Android-App wird ein kleines, aber ständiges Ärgernis für mobile Benutzer behoben. Dadurch wird das mobile Browser-Erlebnis näher an den Desktop-Standard herangeführt. Insgesamt wird die Funktion die Produktivität und das Medienkonsumerlebnis auf Telefonen und Tablets steigern.
Natürlich bleibt die Kontrolle eine Priorität. Die Funktion umfasst eine Einstellung, die es Benutzern ermöglicht, die automatische PiP-Funktion für jede einzelne Site gezielt zu aktivieren oder zu blockieren. Dadurch haben Sie das letzte Wort darüber, welche Tabs aktiv bleiben, wenn Sie wechseln.
Google hat noch keinen offiziellen Starttermin bekannt gegeben. Die Entwicklung deutet jedoch darauf hin, dass dieses praktische Upgrade gute Fortschritte macht. Diese intelligentere PiP-Implementierung ist eine kleine, aber feine Ergänzung für alle, die Chrome als echten Multitasking-Hub auf ihrem Android-Gerät betrachten.