Die Sora-App von OpenAI erscheint bald mit neuen Video-Tools für Android

Oscar

Anfang dieses Monats veröffentlichte OpenAI seine Sora-App für iOS. Es stellte sich heraus, dass es ein Erfolg war und in weniger als einer Woche mehr als eine Million Downloads verzeichnete und damit das Wachstum von ChatGPT übertraf. Die schlechte Nachricht ist, dass OpenAI Sora nicht für Android veröffentlicht hat, aber das wird sich bald ändern.

OpenAI bringt Sora auf Android

In einem Beitrag auf X von Sora-Chef Bill Peebles enthüllte er, dass OpenAI die App bald auf Android bringt. Der Beitrag spricht über einige der Änderungen, auf die sich Benutzer in zukünftigen Updates freuen können. Dazu gehören mehr Erstellungstools, Charakter-Cameos und auch die Verbesserung des sozialen Erlebnisses.

Der Beitrag verrät auch, dass die App grundlegende Videobearbeitungsfunktionen einführen wird. Wir sprechen über grundlegende Funktionen wie das Zusammenfügen mehrerer Clips. Dann, gegen Ende des Beitrags, erwähnt Peebles, dass die Android-Version von Sora „tatsächlich bald verfügbar“ sei. Er erwähnte jedoch nicht, wann die App verfügbar sein wird. Aber es ist gut zu wissen, dass OpenAI die Android-Nutzer nicht vergessen hat.

Das sind gute Nachrichten für Android-Nutzer, die sich auf die mobile Version der App gefreut haben. Beachten Sie jedoch, dass Sora im Moment immer noch nur auf Einladung zugänglich ist. Es ist außerdem nur für ChatGPT Plus- und Pro-Benutzer verfügbar, also zahlende Abonnenten. Wenn die App jedoch auf Android verfügbar ist, können Sie sich anmelden und benachrichtigt werden, wenn Einladungen verfügbar sind.

Was ist Sora?

Falls Sie zum ersten Mal davon erfahren: Die Sora-App basiert auf dem Sora 2-KI-Modell für die Video- und Audiogeneration von OpenAI. Es handelt sich im Wesentlichen um die OpenAI-Version der Veo- und Flow-Plattformen von Google. Benutzer können die App verwenden, um mit einfachen Eingabeaufforderungen Videos zu erstellen. Eines der herausragenden Features sind jedoch Cameos.

Cameos ermöglichen es Benutzern grundsätzlich, sich digital in Videos einzufügen. Wenn Sie also etwas kamerascheu sind, sind Cameos die perfekte Möglichkeit, sich in ein Video einzufügen, ohne tatsächlich im Video zu sein. Bisher sind die Beispiele, die wir gesehen haben, ziemlich beeindruckend und erstaunlich.

Gleichzeitig wirft es allerlei ethische und moralische Fragen auf. Schon vor der Ankunft von Sora waren Deepfakes ein Problem. Jetzt, da KI-generierte Videos überzeugender geworden sind, stellt sich die Frage, ob diese Tools nicht für böswillige Zwecke missbraucht werden. OpenAI hat dies berücksichtigt und Sicherheitsmaßnahmen implementiert.

Dazu gehört die Verwendung sichtbarer Wasserzeichen und branchenüblicher Metadaten. Damit ist klar, dass das betreffende Video von KI erstellt wurde. Wird das reichen? Wir müssen abwarten und sehen.