Google Fotos erhält eines der größten Updates seit Jahren. Die Plattform ist seit langem ein sicherer Ort zum Speichern von Erinnerungen. Jetzt verwandelt sich der Dienst offiziell in ein hochentwickeltes KI-Erstellungsstudio. Technikbegeisterte haben beobachtet, wie Google sein fortschrittliches Bildbearbeitungsmodell Nano Banana verfeinerte und seine leistungsstärksten Tools auf frühe Betatester oder seine eigenen Pixel-Geräte beschränkte. Jetzt veröffentlicht Google endlich drei große Nano Banana-basierte Upgrades, die die leistungsstarke KI-Bearbeitung und -Suche einem breiteren Google Fotos-Publikum allgemein zugänglich machen.
Das größte Update von Google Fotos: Nano Banana AI Editing kommt für iOS und Android-App
Die Integration von Nano Banana direkt in den Fotoeditor ist die zentrale Entwicklung. Dieses Modell, das für seine Fähigkeit bekannt ist, die erkennbare Ähnlichkeit von Menschen und Haustieren auch bei dramatischen Veränderungen beizubehalten, verfügt jetzt über die Funktion „Hilf mir beim Bearbeiten“. „Hilf mir beim Bearbeiten“ wurde als eines der Hauptverkaufsargumente der neuesten Google Pixel 10-Serie geboren. Später weitete das Unternehmen die Option auf mehr Android-Nutzer in den USA aus. Jetzt bekommen es sogar Benutzer der App auf iOS.
Mit diesem Tool können Benutzer mithilfe einfacher, verständlicher Befehle komplexe Änderungen vornehmen. Anstelle manueller Bearbeitungen können Sie „X zum Lächeln bringen“ eingeben oder ein Foto in ein „Renaissance-Porträt“ umwandeln.
KI-Bearbeitung zugänglich machen
Auch Google vereinfacht die Kreativität mit der neuen Rubrik „Create with AI“. Dieser Bereich steht für Android-Nutzer in den USA und Indien an erster Stelle. „Create with AI“ bietet vorgefertigte Vorlagen auf Basis von Nano Banana. Dies bedeutet, dass Benutzer sofort fantasievolle Konzepte anwenden können – beispielsweise die Umwandlung eines Familienfotos in ein professionelles Portraitfoto oder eine Weihnachtskarte –, ohne eine detaillierte Eingabeaufforderung schreiben zu müssen. Dieses Vorlagensystem beseitigt die hohe Eintrittsbarriere, die zuvor komplizierte KI-Befehle darstellten. Google arbeitet außerdem an „Personalisierten Vorlagen“, einer Option, die Bearbeitungen basierend auf Ihrer eigenen Fotobibliothek vorschlägt.
Schließlich erhält die Funktion „Fotos fragen“ eine geografische Erweiterung und eine Verbesserung der Barrierefreiheit. Dieses leistungsstarke Tool wird jetzt in über 100 neuen Ländern und 17 Sprachen weltweit eingeführt. Wenn Sie es noch nicht wissen: Mit „Fotos fragen“ können Sie mithilfe von Gemini Fragen zu Ihrer gesamten Galerie stellen. Für einen noch schnelleren Zugriff erscheint jetzt sowohl auf Android als auch auf iOS in den USA eine neue Schaltfläche „Fragen“ direkt im Bildbetrachter. Diese Verbesserung ermöglicht es Benutzern, sofort Fragen zu stellen oder Bearbeitungen zu einem Foto anzufordern, ohne das Foto verlassen zu müssen.