Jack Dorseys „diVine“-Projekt belebt die Video-Sharing-App Vine wieder

Oscar

Twitter-Mitbegründer Jack Dorsey unterstützt ein Projekt zur Neuauflage der nostalgischen Sechs-Sekunden-Looping-Videos von Vine durch ein neues Projekt namens diVine. Dadurch erhalten Sie Zugriff auf über 10.000 archivierte Vine-Videos. Die Clips wurden aus einem älteren Backup wiederhergestellt, das vor dem Herunterfahren von Vine erstellt wurde. Auf der diVine-Plattform können Benutzer Profile erstellen und ihre eigenen neuen Vine-Videos veröffentlichen.

Jack Dorsey finanziert das DiVine-Projekt, einen Neustart von Vine

Der Neustart von Vine als diVine wird von Jack Dorseys gemeinnütziger Organisation „and Other Stuff“ unterstützt. Diese Bemühungen konzentrieren sich auf die Finanzierung experimenteller Open-Source-Projekte und anderer Tools, die die Social-Media-Landschaft revolutionieren könnten. Evan Henshaw-Path (alias Rabble), ein ehemaliger Twitter-Mitarbeiter, und Mitglieder von „and Other Stuff“ spielten eine Schlüsselrolle bei der Geburt von diVine.

Sie haben das Vine-Archiv nach seiner Schließung im Jahr 2016 erkundet. Eine Gruppe namens Archive Team hat seine Videos gesichert. Die Gruppe hatte den Inhalt von Vine als große 40- bis 60-GB-Binärdateien gespeichert, auf die niemand zugreifen konnte. Die Tatsache, dass das Archiv existierte, veranlasste Henshaw-Plath zu der Untersuchung, ob es möglich sei, den alten Vine-Inhalt zu extrahieren, um als Grundlage für eine neue Vine-ähnliche App zu dienen.

Henshaw-Plath nahm sich einige Zeit, um Big-Data-Skripte zu schreiben und diese zusammen mit den Informationen über die alten Vine-Benutzer und die Benutzerinteraktion mit den Videos, wie z. B. Ansichten und Kommentare, zu rekonstruieren. Er konnte eine beträchtliche Anzahl beliebter Videos extrahieren. Henshaw-Plath glaubt, dass die App einen „guten Prozentsatz“ beliebter Vine-Videos hat. Es gab etwa 150.000 bis 200.000 Clips von etwa 60.000 Erstellern.

Die Plattform blockiert KI-Inhalte

Vine-Ersteller, die das Urheberrecht an ihrer Arbeit besitzen, können einen DMCA-Deaktivierungsantrag senden, wenn sie möchten, dass ihre Vines entfernt werden. Sie können ihren Kontoinhaber bestätigen, indem sie nachweisen, dass sie weiterhin Zugriff auf die mit ihrer Vine-Biografie verknüpften Social-Media-Konten haben. Sobald sie fertig sind, können sie Videos posten oder alte Inhalte hochladen.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Social-Media-Apps markiert diVine generative KI-Inhalte und verhindert, dass sie online gehen. Um zu überprüfen, ob die neuen Uploads von Menschen erstellt wurden, nutzt Henshaw-Plath Technologie des Guardian Project, einer gemeinnützigen Menschenrechtsorganisation. Dies hilft dabei, zu überprüfen, ob der Inhalt echt ist.

Elon Musk kündigte im August an, dass er Vine zurückbringen werde. Allerdings gab es noch keine öffentliche Ankündigung. Unterdessen ist das diVine-Projekt davon überzeugt, dass dies eine faire Verwendung ist, da der Inhalt aus einem Online-Archiv stammt und die Urheber weiterhin Urheberrechte haben. Das neue diVine ist sowohl für iOS als auch für Android unter diVine.video verfügbar.