Meta verbrennt Geld für VR, als würde es versuchen, sich warm zu halten

Oscar

Die neuesten Gewinnergebnisse von Meta liegen vor, und es sieht für die VR-Sparte nicht besonders gut aus, wenn man bedenkt, wie hoch die Ausgaben für die Technologie im Vergleich zu den Einnahmen aus ihr sind. VR war für Meta nie wirklich ein profitabler Geschäftsbereich. Allerdings ist die Menge an Geld, die das Unternehmen im Jahr 2025 für VR ausgegeben hat, geradezu atemberaubend.

Da sich Meta vor einigen Jahren stark für VR interessierte, hat das Unternehmen langsam damit begonnen, sich der KI zuzuwenden und mehr Forschung und Entwicklung in die KI zu stecken als in seine VR-Angebote. Der Wandel von Meta hin zu KI ist aus geschäftlicher Sicht verständlich. Die intelligente KI-Brille Meta Ray-Ban ist das meistverkaufte Produkt. Besser als die Meta Quest VR-Headsets, die schon viel länger auf dem Markt sind. Obwohl Meta auf der KI-Seite mit einer kürzlich gemeldeten Klage vor ganz anderen Herausforderungen steht.

Die Ausgaben für Meta VR überstiegen im Jahr 2025 19 Milliarden US-Dollar

Wenn man bedenkt, wie viel Meta im Jahr 2025 für VR ausgegeben hat, könnte man meinen, dass das Unternehmen versucht hat, dieses Geld für ein Feuer zu verwenden, nachdem es in einem schrecklichen Schneesturm an einem Berghang gestrandet war. In seinem Gewinnbericht (über TechCrunch) heißt es, dass das Unternehmen im gesamten Jahr 2025 insgesamt 19,1 Milliarden US-Dollar verbrannt hat. Das ist ziemlich viel Geld, das man in eine Abteilung stecken kann, die einem kein Geld einbringt. Der Bericht führt auch aus, dass etwa 6,2 Milliarden US-Dollar davon allein im vierten Quartal Verluste verursachten.

Mark Zuckerberg, CEO von Meta, sagt, dass sich auch für 2026 nicht viel ändern wird. Während des Gesprächs mit den Investoren erklärte er: „Ich gehe davon aus, dass die Verluste von Reality Labs in diesem Jahr ähnlich ausfallen werden wie im letzten Jahr.“ Das bedeutet nicht, dass Meta sich vollständig von VR abwenden wird, aber es ist nicht gerade ein Lichtblick für die Technologie des Unternehmens. Das ist klar, nachdem Meta Anfang dieses Monats Tausende von Entlassungen angekündigt hatte. Mit anderen Worten: VR hat es bei Meta derzeit schwer. Abgesehen davon wird die Quest-Reihe wahrscheinlich in absehbarer Zeit nirgendwo hingehen. Auch wenn sich die Entwicklung rundherum verlangsamt.