Die Google-Suche kann Ihnen jetzt dabei helfen, Ihre Regierungsausweise aus den Ergebnissen zu entfernen

Oscar

In einer Zeit, in der personenbezogene Daten oft das Gefühl haben, dass sie allen außer uns selbst gehören. Allerdings unternimmt Google einen wichtigen Schritt, um den Nutzern wieder etwas Kontrolle zu geben. Als Teil einer Reihe von Updates für ein sichereres Internet erweitert Google sein Tool „Ergebnisse über Sie“ um staatlich ausgestellte Ausweise. Damit können Sie Daten aus Suchergebnissen entfernen, die zu den sensibelsten Informationen gehören, die wir besitzen: staatlich ausgestellte Ausweise.

So löschen Sie Ihre Sozialversicherungsnummer, Ihren Personalausweis und mehr aus den Google-Suchergebnissen

Das Dashboard „Ergebnisse über Sie“ (über diesen Link zugänglich) war bereits hilfreich. Mit dieser Funktion können Sie Suchergebnisse entfernen, die Ihre Privatadressen, E-Mails oder Telefonnummern enthalten. Das neueste Update erhöht jedoch den Einsatz erheblich. Benutzer in den USA können jetzt aktiv nach Ergebnissen suchen und deren Entfernung beantragen, in denen ihre Führerscheine, Reisepässe und Sozialversicherungsnummern angezeigt werden.

Der Prozess ist proaktiv gestaltet. Sobald Sie Ihre Daten zum Tool hinzufügen, überwacht Google das Web und benachrichtigt Sie, wenn Ihre sensiblen Daten in einem Suchergebnis erscheinen. Von dort aus können Sie mit wenigen Fingertipps einen Antrag auf Entfernung stellen. Wie Google selbst betont, werden dadurch nicht die Daten aus dem gesamten Internet gelöscht. Es verbirgt es jedoch effektiv vor dem weltweit beliebtesten Gateway. Die Verbesserung soll es für böswillige Akteure deutlich schwieriger machen, sie zu finden.

Ein vereinfachter Weg zum Entfernen expliziter Inhalte

Google befasst sich auch mit dem zutiefst persönlichen Problem nicht einvernehmlicher expliziter Bilder. Das Entfernen solcher Inhalte war in der Vergangenheit ein langsamer und anstrengender Prozess, aber neue Updates zielen darauf ab, dies zu ändern.

Nutzer können jetzt direkt über Google Bilder einen Antrag auf Entfernung stellen. Durch Klicken auf das Drei-Punkte-Menü bei einem bestimmten Ergebnis können Sie mit einer neuen Option melden, dass ein Bild Sie ohne Ihre Zustimmung zeigt. Um den Prozess effizienter zu gestalten, ermöglicht Google seinen Nutzern jetzt die Auswahl und Übermittlung mehrerer Bilder in einem einzigen Formular. Am wichtigsten ist vielleicht, dass eine neue Option zur „proaktiven Filterung“ dazu beiträgt, sicherzustellen, dass ähnliche explizite Ergebnisse bei zukünftigen Suchanfragen nicht erneut auftauchen, und als digitaler Schutzschild fungiert.

Viele könnten Bedenken hinsichtlich der Sicherheit der Informationen haben, die sie dem Tool bereitstellen. Um dieses Problem zu beheben, verwendet Google eine erweiterte Verschlüsselung, um die zur Überwachung freigegebenen Daten zu schützen.

Verfügbarkeit

Die erweiterte ID-Entfernung beginnt in den USA. Andererseits werden die verbesserten Tools zum Entfernen anstößiger Bilder sofort in den meisten Ländern eingeführt. Datenschutz-Tools versagen oft, weil sie zu schwer zu finden oder zu verwenden sind. Vor diesem Hintergrund scheint Google den Prozess viel einfacher und weniger einschüchternd gestalten zu wollen.