YouTube Music kann jetzt KI-Playlists basierend auf Ihren Vibes generieren

Oscar

Diese Woche hat YouTube Music einige neue Funktionen gebracht, von denen jedoch nicht alle gut waren. Erstens haben wir gesehen, dass die Plattform den Zugriff auf die Songtext-Funktion auf kostenlose Benutzer beschränkt. Andererseits erhält YouTube Music einen neuen KI-gestützten Playlist-Generator, der es Premium-Abonnenten auf iOS und Android ermöglicht, durch einfache Text- oder Sprachansagen benutzerdefinierte Mixe basierend auf ihren Gefühlen oder Stimmungen zu erstellen. Beide Bewegungen scheinen in die gleiche Richtung zu gehen: mehr Menschen dazu zu ermutigen, eine bezahlte Stufe zu erhalten.

YouTube Music erhält einen KI-Playlist-Generator für Premium-Abonnenten

Die Prämisse ist einfach, aber ehrgeizig. Anstatt manuell Alben und Künstler zu durchsuchen, um den perfekten Mix zu erstellen, können Benutzer der App jetzt einfach mitteilen, was sie benötigen. Wenn Sie zur Registerkarte „Bibliothek“ gehen und „KI-Wiedergabeliste“ auswählen, erscheint ein Bereich, der eine bestimmte Stimmung beschreibt.

Die Möglichkeiten sind riesig. Von „melancholischem Post-Rock für einen regnerischen Nachmittag“ bis hin zu einem „Progressive-House-Mix für eine Chill-Party“ ist alles möglich. Das Tool interpretiert abstrakte Konzepte und Stimmungen, um Titel aus dem umfangreichen YouTube-Katalog auszuwählen, der offizielle Veröffentlichungen, Live-Auftritte und Remixe umfasst, die auf anderen Plattformen oft nicht verfügbar sind.

Sich mit anderen austauschen

Dieser Schritt von Google geschieht nicht im luftleeren Raum. Es kommt nur einen Monat, nachdem Spotify seine eigenen „Prompted Playlists“ eingeführt hat. Googles jüngster Schritt trägt nur dazu bei, das zu intensivieren, was viele als KI-Wettrüsten in der Streaming-Branche bezeichnen. Auch Apple Music, Amazon Music und Deezer testen oder implementieren ähnliche Tools, um im Kampf um die Nutzerbindung relevant zu bleiben.

YouTube bot zuvor eine ähnliche Funktion namens „Ask Music“ an. Durch diese neue Integration wird die Technologie jedoch direkt in den Ablauf der Playlist-Erstellung integriert.

Ein Premium-Vorteil (vorerst)

Derzeit hält Google dieses Upgrade hinter einer Paywall. Die Funktion steht exklusiv den mehr als 100 Millionen YouTube Premium- und YouTube Music Premium-Abonnenten zur Verfügung.

Es bleibt abzuwarten, wie genau diese Algorithmen auf lange Sicht sein werden. Eine der größten Herausforderungen für jede Musik-KI besteht darin, den Kontext zu verstehen; Nach „intensiver Trainingsmusik“ zu fragen und Death Metal zu bekommen, obwohl man eigentlich energiegeladenen Pop wollte, kann eine erschütternde Erfahrung sein. Da die Infrastruktur von Gemini diese Funktionen unterstützt, geht Google jedoch davon aus, dass sein System Ihre Präferenzen besser versteht als alle anderen.