Wenn Sie gehofft haben, dass Smartphones bald Vollformat-Kamerasensoren haben werden, dann halten Sie nicht den Atem an. Sony hat gerade klargestellt, dass das nicht passieren wird, zumindest nicht in naher Zukunft.
Sony macht deutlich, dass Smartphones keine Vollformatkameras bekommen werden … zumindest nicht in diesem Jahrzehnt
In einer Präsentation des Unternehmens mit dem Titel „Segment Bildgebungs- und Seeing-Lösungen“ demonstrierte Sony die Entwicklung von Smartphones in der Videografie und wie diese mit den Sensoren verbunden sind. Diese Präsentation wurde von Terushi Shimizu, Direktor, Präsident und CEO der Sony Semiconductor Solutions Corporation, gehalten.
Für dieses Jahrzehnt, bis 2030, prognostiziert Sonys Präsident ein exponentielles Wachstum bei der Aufnahme von Videos mit Mobilgeräten. Er stellte klar, dass sich die Branche auf Subkameras konzentrieren muss, um die Videografie mit Smartphones zu verbessern.
In dieser Präsentation wurden fünf Merkmale der Leistung mobiler Kameras hervorgehoben. Diese Merkmale sind Empfindlichkeit/Rauschen, Dynamikbereich, Stromverbrauch, Auflösung und Auslesegeschwindigkeit.
Standbilder sind ausgezeichnet, meint Sony, aber Videos müssen noch verbessert werden
Sony betonte allerdings, dass die Qualität von Smartphone-Kameras dank großer Sensoren und künstlicher Intelligenz in puncto Fotografie an die des menschlichen Auges heranreiche. In manchen Fällen sei es sogar möglich, diesen Punkt zu übertreffen, sagt Sony.
Bei Videos hingegen ist es ein ganz anderes Kaliber. Sony sieht hier noch Spielraum für Leistung. Sony ist der Ansicht, dass die Videoqualität im Vergleich zu Standbildern zurückbleibt, da Echtzeitleistung erforderlich ist. Die Videoleistung hängt direkter mit den Bildsensoren zusammen.
Auf einer der von Sony veröffentlichten Folien wurde die Entwicklung der Sensorgröße im Laufe der Jahre gezeigt. Sie zeigt das Wachstum der Sensorgrößen in den Haupt- und Nebenkameras von Smartphones von 2019 bis 2023.
Wir haben eine Grenze in Bezug auf die Sensorgröße erreicht, zumindest bis 2030
In dieser Folie macht Sony deutlich, dass wir in Bezug auf die Sensorgröße grundsätzlich eine Grenze erreicht haben, zumindest bis 2030 … für Smartphones natürlich. Verbesserungen ab diesem Zeitpunkt, bis mindestens 2030, werden mehr oder weniger auf KI basieren.
Warum ist das so? Abgesehen von der physischen Größe großer Sensoren benötigen diese Kamerasensoren auch mehr Kühlung. Das ist in einem so kleinen Gehäuse (Smartphones) nicht so einfach zu erreichen. Erwarten Sie also nicht zu viel Vollformatsensoren, zumindest nicht in naher Zukunft.




