Android 17 bietet möglicherweise erzwungene Controller-Unterstützung für jedes Spiel

Oscar

Eine der besten Funktionen von Android ist die Controller-Unterstützung. Es macht besonders Spaß bei Emulationen und Cloud-Gaming, aber auch bei nativen Android-Spielen, die die Peripheriegeräte unterstützen. Bei nativen Android-Spielen fühlt sich das Erlebnis jedoch etwas mangelhaft an, da in einigen Titeln keine In-App-Neuzuordnung vorhanden ist. Dennoch scheint Google ein umfangreiches Update zur Verbesserung der Lebensqualität vorzubereiten, das die Art und Weise ändern soll, wie das Betriebssystem mit der Controller-Unterstützung umgeht, und es wird erwartet, dass es in den Android 17-Updates verfügbar sein wird.

Die neuesten Erkenntnisse stammen von Android Authority. Dem Bericht zufolge deuten frühe Android-Builds darauf hin, dass Android 17 native Unterstützung auf Systemebene für die Verwaltung von Gamecontrollern einführen wird. Dies ist eine wichtige Abkehr von den unzuverlässigen, oft „hackigen“ Apps von Drittanbietern, auf die sich Benutzer derzeit verlassen, um ihre Steuerelemente anzupassen.

Android 17-Gaming aktualisiert: Auf Wiedersehen Hacks, hallo native Steuerung

Derzeit ist Android auf vorkonfigurierte Dateien angewiesen, um Eingaben für gängige Controller wie die von Xbox abzubilden. Wenn Sie jedoch die Tasten „A“ und „B“ für eine bessere Ergonomie, Zugänglichkeit oder ein einfaches Muskelgedächtnis vertauschen möchten, bietet das Betriebssystem keine Hilfe.

Android 17 verspricht, dieses Problem zu lösen, indem es eine neue, dedizierte Controller-Remapping-Berechtigung einführt. Bemerkenswert ist, dass diese Berechtigung auf vom System signierte Apps beschränkt ist. Dies weist darauf hin, dass Google plant, einen zentralen Hub für Controller direkt in der Einstellungen-App einzurichten. Alles deutet also darauf hin, dass die Neuzuordnungsschaltfläche auf einer grundlegenden Ebene gehandhabt wird, um ein stabiles, latenzarmes und vorhersehbares Verhalten bei allen Spielen und Geräten sicherzustellen. Kein Hantieren mit skizzenhaften Barrierefreiheits-APIs oder ADB-Tools mehr.

Die virtuelle Gamepad-Brücke

Die vielleicht bedeutendste Ergänzung ist der Hinweis auf ein „virtuelles Gamepad“. Dieser softwaredefinierte Controller fungiert als Brücke. Es fängt Ihre ursprünglichen Tastendrücke ab und gibt dann den neu zugeordneten Befehl an das Spiel aus. Da das System dieses virtuelle Gerät wie einen echten, physischen Controller behandelt, können Spiele die Neuzuordnung überhaupt nicht bemerken und so Kompatibilitätsprobleme umgehen.

Das virtuelle Gamepad hat eine noch größere Auswirkung. Es könnte Benutzern ermöglichen, Touch-Bedienelemente auf dem Bildschirm physischen Controller-Eingaben zuzuordnen. Dies ist ein Wendepunkt für die riesige Bibliothek von Android-Spielen, die nie im Hinblick auf Controller-Unterstützung entwickelt wurden. Für die wachsende Zahl von Geräten wie Android-PCs und Gaming-Handhelds sorgt diese Funktion für ein nahtloses Erlebnis. Es könnte endlich „erzwungene“ Controller-Unterstützung für Touch-Only-Titel bringen.

Android expandiert in neue Formfaktoren und Cloud-Gaming festigt seine Präsenz. Daher ist eine zuverlässige und anpassbare Eingabeunterstützung wichtiger denn je. Die native Controller-Neuzuordnung, ein zentraler Hub in den Einstellungen und das bahnbrechende virtuelle Gamepad lassen vermuten, dass Android 17 ein großes Update für alle sein wird, die mobiles Gaming ernst nehmen.