Google ist auf Hochtouren, um seine Fotos-App zu verbessern. Kürzlich wurden dem Medienmanager mehrere neue Funktionen und Optimierungen hinzugefügt. „Fotos fragen“ und „Konversationsbearbeitung“ sind einige der jüngsten Ergänzungen. Es sieht jedoch so aus, als ob nicht jeder Google Fotos-Nutzer in den USA das gesamte Spektrum dieser KI-Funktionen, einschließlich Ask Photos, nutzen kann.
Die Funktion „Fotos fragen“ von Google Fotos fehlt in Illinois und Texas
Berichten zufolge haben Nutzer in Illinois und Texas Probleme beim Zugriff auf die Funktion „Fotos fragen“ in der Google Fotos-App. Das Hauptproblem hinter der Nichtverfügbarkeit der Funktion erstreckt sich auch auf die Konversationsbearbeitung. Beide Funktionen basieren stark auf der Funktion „Gruppensicht“. Wie von der berichtet Houston Chroniclescheinen die beiden Staaten aufgrund lokaler Datenschutzbeschränkungen im Zusammenhang mit der Erfassung biometrischer Daten ausgeschlossen zu sein.
Als Referenz dient die Gesichtsgruppierung durch die Analyse der Gesichtsgeometriedaten, um Benutzer (nach Gesicht) in einer Bibliothek zu identifizieren und zu organisieren. Während dieses Tool sicherlich das Auffinden von Personen erleichtert, hat es in beiden Staaten zu Rechtsstreitigkeiten geführt. Texas hatte die Klage gegen Google diesbezüglich im Jahr 2022 beigelegt. Die Justizbehörden von Illinois behaupten jedoch, dass die Praktiken des Unternehmens gegen den Biometric Information Privacy Act verstoßen. Benutzer werden nicht explizit darüber informiert, wie ihre Gesichtsdaten gespeichert wurden.
Google sagt, es arbeite daran, die Funktion in diesen beiden Staaten einzuführen
Google hat die fehlende Funktion in zwei US-Bundesstaaten bestätigt. Das sagt der Tech-Riese in einer offiziellen Stellungnahme „Die Möglichkeit, Photos mit der Bearbeitung Ihrer Bilder zu beauftragen, steht Benutzern in Texas und Illinois nicht zur Verfügung. Wir arbeiten daran, herauszufinden, wie wir Ask Photos mehr Benutzern zur Verfügung stellen können.“
Bei der Bereitstellung der Funktion für die Bewohner steht das Unternehmen vor zwei Hürden. Eine davon ist die Gruppenansicht, und die zweite scheint die Standortverfolgung zu sein. Für Google Fotos müssen außerdem „Standortschätzungen“ aktiviert sein, wodurch die KI-Funktionen in eingeschränkten Zuständen automatisch deaktiviert werden können. Nun, dies ist nicht das erste Mal, dass die KI-Funktionen von Google durch Gesetze und Vorschriften eingeschränkt werden. Es wäre interessant zu sehen, wie das Unternehmen mit diesen Einschränkungen umgeht.