Apple könnte einen großen Schritt dabei machen, seine Abhängigkeit von chinesischen Fabriken bei der Herstellung von iPhones zu verringern. Das Unternehmen möchte mögliche Lieferengpässe im Zusammenhang mit dem Handelskrieg zwischen den USA und dem asiatischen Land vermeiden. Einem aktuellen Bericht zufolge hat Apple mit der frühen Herstellungsphase des iPhone 17 in einer indischen Fabrik begonnen.
Apple führt die frühe Fertigungsphase des iPhone 17 in einer indischen Fabrik durch
Bisher hat Apple den gesamten Herstellungsprozess von iPhone-Geräten in Fabriken in China durchgeführt. Allerdings deuten die Informationen darauf hin, dass sich dies in der frühen Phase der Entwicklung des iPhone 17 geändert hat. Diese Phase ist der Schlüssel zur Bestimmung der Machbarkeit einer Massenproduktion des Geräts.
In der frühen Fertigungsphase experimentieren Apple-Ingenieure mit dem möglichen Design, den Materialien und anderen wichtigen Parametern, die bei der Herstellung des Geräts eine Rolle spielen. Ziel ist es, weltweit eine Massenfertigung (Millionen Geräte pro Tag) mit möglichst wenigen defekten Einheiten zu ermöglichen. Im Wesentlichen bestimmt diese Phase die Produktionsstandorte, die für alle iPhone 17-Geräte weltweit verwendet werden.
Der Bericht gibt an, dass Apple dies für das Vanilla iPhone 17 tut. Dies impliziert, dass China oder andere Länder weiterhin die frühe Fertigungsphase für andere Modelle der Serie übernehmen werden. Die Quelle behauptet, die Informationen von zwei zuverlässigen Quellen erhalten zu haben, die in direktem Zusammenhang mit der Situation stehen.
Der politische Kontext in den USA könnte die Entscheidung beeinflusst haben
Der aktuelle politische Kontext in den Vereinigten Staaten könnte Apple dazu veranlasst haben, die Diversifizierung des Produktionsprozesses seiner Geräte zu beschleunigen. Sollte Trump gewinnen, strebt er eine protektionistische Wirtschaftspolitik an. Dazu gehört die Fortsetzung oder Verschärfung des Handelskrieges gegen China durch neue, strenge Zölle. Mögliche Vergeltungsmaßnahmen aus Peking könnten ein schwerer Schlag für Unternehmen sein, die auf Fabriken in dem asiatischen Land angewiesen sind.
Apple scheint also so schnell wie möglich mit dem Diversifizierungsprozess beginnen zu wollen. Der Cupertino-Riese könnte eine frühzeitige Schadensbegrenzung anwenden, um den Ereignissen einen Schritt voraus zu sein. Wenn alles gut geht, könnte Apple weitere Phasen des iPhone-Herstellungsprozesses in indische Fabriken verlagern. In ähnlichen Nachrichten verbot Indonesien den Verkauf von iPhone 16-Geräten, weil Apple es versäumte, lokale Investitionen einzuhalten.