Corsair hat beschlossen, den zugänglicheren Teil seines Gaming-Peripherie-Portfolios zu stärken und drei neue Produkte vorzustellen, die sich an ein sehr konkretes Publikum richten: diejenigen, die neu in die Welt des Gamings einsteigen oder einfach ein Setup suchen, das Arbeit und Spiele gleichermaßen bewältigen kann, ohne ein Vermögen auszugeben. Das Unternehmen hat die Tastatur Skiff 100 PLUS, das Skiff 100 und die kabellose Maus Harpoon v2 Wireless vorgestellt – drei Referenzen, die das übliche Sortiment der Marke nach unten erweitern.
Dieser Schritt passt zu einem Trend, der sich bei vielen Herstellern von Gaming-Peripherie wiederholt: Neben dem Wettkampf um das High-End-Segment mit Sensoren und Abtastraten, die immer aggressiver werden, muss auch das Einstiegssegment abgedeckt werden, wo Preis, Alltagstauglichkeit und ausreichende Leistungen ohne Überkomplexität gefragt sind.
Skiff 100 und Skiff 100 PLUS, zwei Tastaturen auf derselben Basis
Die beiden neuen Tastaturen von Corsair, das Skiff 100 und das Skiff 100 PLUS, basieren auf derselben technischen Grundlage und unterscheiden sich lediglich in einem konkreten Detail: Das PLUS-Modell verfügt über sechs programmierbare G-Tasten, die schnellen Zugriff auf Makros, Abkürzungen und spielspezifische Befehle ermöglichen – Funktionen, die der Standardmodell nicht bietet.
Abgesehen von diesem Unterschied basieren beide Tastaturen auf einer Vollmembran-Basis, ein Format, das Corsair eher auf Zuverlässigkeit im täglichen Gebrauch als auf rein wettbewerbsorientierte Leistung ausgerichtet hat. Beide Modelle verfügen über ein rotierendes Bedienrad mit integrierten Multimedia-Steuerungen, womit sich Lautstärke anpassen, Ton stummschalten, Wiedergabe pausieren oder zum nächsten Track springen lässt, ohne den Nummernblock oder Tastenkombinationen zu benötigen.
Optisch verfügen beide Modelle über eine in 10 unabhängige Zonen unterteilte RGB-Beleuchtung, deren dynamische Effekte sich über die entsprechende Software personalisieren lassen. Das membranbasierte Tastatursystem arbeitet leise und reagiert so, dass es in geteilten Arbeitsumgebungen möglichst wenig stört – ein Merkmal, das Corsair besonders für den Einsatz in Wohngemeinschaften, Büros oder Studentenwohnungen hervorhebt, wo das Geräusch einer mechanischen Tastatur zu einem Problem werden kann.

Eine der technisch auffälligsten Eigenschaften der neuen Skiff-100-Modelle ist ihre IP53-Zertifizierung, die Staubablagerung und Spritzwasser aus bis zu einem 60-Grad-Winkel schützt. Praktisch bedeutet dies, dass beide Tastaturen darauf ausgelegt sind, alltägliche Unachtsamkeiten am Schreibtisch zu überstehen, wie das Verschütten eines Glases Wasser oder eines Kaffees, ohne dass das Peripherie-Gerät gleich seinen Dienst verliert.
Zu diesem Schutz kommt eine abnehmbare, gummierte Handgelenkstütze mit weichem Griff sowie verstellbare Neigungsfüße, die es dem Nutzer ermöglichen, den Tastaturwinkel an die eigene Sitzposition anzupassen. Die Handgelenkstütze lässt sich leicht entfernen, damit Nutzer einen schlichteren Look auf dem Schreibtisch bevorzugen können, ohne sie dauerhaft verwenden zu müssen.
Was die Kompatibilität betrifft, funktionieren sowohl das Skiff 100 als auch das Skiff 100 PLUS mit PC, Mac, Xbox und PlayStation und lassen sich über ein browserbasiertes Tool konfigurieren, das keine zusätzliche Software auf dem Rechner erfordert – eine Lösung, die die Ersteinrichtung deutlich vereinfacht für jene, die Treiber- oder Drittanbieter-Apps vermeiden möchten.
Harpoon v2 Wireless, die Maus, die die beiden Tastaturen begleitet

Zusätzlich zu den beiden Tastaturen stellt Corsair auch die kabellose Maus Harpoon v2 Wireless vor, die die asymmetrische Ergonomie fortführt, die die ursprüngliche Harpoon-Familie bereits kennzeichnete, mit Daumenauflage und seitlichen Griffen, die längeren Gaming-Sessions erhalten, ohne dass die Hand übermäßig belastet wird.
Die Maus setzt den Corsair MARKSMAN– optischen Sensor mit 26.000 DPI ein, eine Zahl, die weit über dem liegt, was ein echter Spieler im Alltag wirklich benötigt, sichert dennoch Präzision auch bei sehr niedriger Empfindlichkeit. Zusätzlich verfügt sie über sechs programmierbare Tasten, die darauf ausgelegt sind, die am häufigsten genutzten Fähigkeiten oder Makros griffbereit zu haben, ohne sich ausschließlich auf die Tastatur verlassen zu müssen; die Haupttasten sind für bis zu 100 Millionen Klicks zertifiziert.
Die Akkulaufzeit ist eine weitere Stärke der Harpoon v2 Wireless: Corsair nennt bis zu 140 Stunden Betriebszeit über die 2,4-GHz-Funkverbindung bei ausgeschaltetem RGB-Beleuchtung, eine Zahl, die auf bis zu 210 Stunden steigt, wenn Bluetooth genutzt wird – ebenfalls bei ausgeschaltetem RGB. Die Maus bietet außerdem eine Tri-Modus-Konnektivität, sodass je nach Bedarf zwischen der 2,4-GHz-SLIPSTREAM-Funktechnik, Bluetooth oder einer kabelgebundenen Verbindung über USB-C gewählt werden kann.
Wie bei den Skiff-100-Tastaturen ist auch der Harpoon v2 Wireless mit PC und Mac kompatibel und lässt sich über Corsair Web Hub konfigurieren, ohne zusätzliche Software auf dem System installieren zu müssen.
Diese Grundidee zielt darauf ab, einen zugänglicheren Weg zu Qualität und Zuverlässigkeit zu bieten, die Corsair üblicherweise seiner High-End-Reihe vorbehält – ohne Abstriche bei Zertifizierungen wie IP53 oder bei Features, die bei anderen Herstellern oft nur den teureren Modellen vorbehalten bleiben, wie die Tri-Modus-Konnektivität des Harpoon v2 Wireless oder die plattformübergreifende Kompatibilität der beiden Skiff-100-Tastaturen.