Das Google Meet-Update bringt neue Änderungen an den Aufnahmeeinstellungen

Oscar

Google Meet gehört zu den beliebtesten Tools für Online-Meetings und Videokonferenzen. Millionen von Benutzern und Unternehmen verlassen sich täglich darauf, um eine Mischung aus Remote- und In-Office-Vorgängen zu verwalten. Jetzt führt Google Meet ein neues Update ein, das die Art und Weise ändern wird, wie Besprechungsaufzeichnungen geteilt und gesteuert werden. Diese Änderungen erfordern außerdem, dass Organisationen ihre Datenschutzeinstellungen und Verwaltungseinstellungen erneut überprüfen, bevor das Update wirksam wird.

Die neuen Änderungen bei Google Meet veranlassen Unternehmen, ihre Datenschutzeinstellungen zu überdenken

In einer offiziellen Erklärung hat Google bestätigt, dass Google Meet bald seine Standardaufzeichnungseinstellungen ändern wird. Derzeit können Besprechungsaufzeichnungen von Teilnehmern nicht heruntergeladen oder kopiert werden, es sei denn, der Besprechungseigentümer erlaubt dies. Diese Standardeinstellung hat Unternehmen dabei geholfen, die Kontrolle über vertrauliche Inhalte zu behalten, ohne zusätzliche Einstellungen manuell anpassen zu müssen.

Das neue Update wird dieses Verhalten jedoch umkehren. Für alle neuen Aufnahmen sind Downloads standardmäßig erlaubt. Das bedeutet, dass Besprechungseigentümer Maßnahmen ergreifen müssen, wenn sie den Zugriff einschränken möchten. Um das Herunterladen oder Kopieren zu verhindern, müssen Administratoren die Option „Benutzern erlauben, Meet-Aufzeichnungen herunterzuladen und zu kopieren“ in der Admin-Konsole deaktivieren. Darüber hinaus hat Google bestätigt, dass das Update nur für neue Aufnahmen gilt, während bestehende Aufnahmen unverändert bleiben.

Jeder kann die Aufzeichnungen jetzt herunterladen, sofern er nicht eingeschränkt ist

Das Update bringt auch eine weitere wichtige Änderung mit sich. Wenn Downloads eingeschränkt sind, wird auch der Zugriff auf Ask Gemini innerhalb von Aufzeichnungen deaktiviert. Die KI-gestützte Funktion ist nur verfügbar, wenn Downloads erlaubt sind. Diese Änderungen gelten jedoch nicht für alle Benutzer. Sie gelten nur für bestimmte kostenpflichtige Pläne, einschließlich der Stufen Business Standard, Business Plus, Enterprise und ausgewählte Bildungsabonnements. Benutzern dieser Pläne wird empfohlen, ihre Einstellungen vor der Einführung zu aktualisieren, um einen unbeabsichtigten Zugriff auf Aufzeichnungen zu vermeiden.

Google sagt, dass die Einführung dieser neuen Änderungen am 30. April 2026 beginnen wird. Der Technologieriese hat hinzugefügt, dass die Einführung des Updates schrittweise erfolgen wird und es bis zu 15 Tage dauern kann, bis alle Nutzer erreicht sind. Dies gibt Organisationen nur begrenzte Zeit, ihre Einstellungen zu überprüfen und sicherzustellen, dass ihre Datenrichtlinien intakt bleiben, bevor die neuen Standardeinstellungen in Kraft treten.