Seit fast einem Jahrzehnt dominiert Samsung mit The Frame den Markt für Lifestyle-Fernseher. Mit diesem Display wurde der „schwarze Spiegel“ eines Fernsehers erfolgreich in ein Kunstwerk verwandelt. Auf der CES 2026 bringt LG endlich eine direkte Antwort auf den Markt: den LG Gallery TV. Während LG zuvor schlanke „Gallery Design“-Modelle angeboten hat, ist diese neue Version eine speziell auf Kunst ausgerichtete Leinwand, die direkt auf die Krone von Samsung abzielt.
LG Gallery TV tauscht OLED gegen MiniLED, um die Dominanz von Samsung The Frame herauszufordern
Während Samsungs The Frame auf QLED-Technologie setzt, setzt LG bei seinem Gallery TV auf 4K MiniLED. Die Entscheidung ist interessant, da MiniLEDs die hohe Helligkeit und den präzisen Kontrast bieten können, die erforderlich sind, um digitale Pinselstriche in gut beleuchteten Wohnzimmern authentisch wirken zu lassen. Um mit der berühmten matten Oberfläche von The Frame zu konkurrieren, hat LG seine 55-Zoll- und 65-Zoll-Modelle mit einem speziellen Blendschutzbildschirm ausgestattet. Außerdem gibt es einen Galeriemodus, der gemeinsam mit Museumskuratoren entwickelt wurde, um die subtilen Texturen physischer Meisterwerke zu reproduzieren.
Konzentrieren Sie sich auf Design und Anpassung
Der LG Gallery TV verfügt über ein flächenbündiges Design, wodurch er genau wie sein Konkurrent perfekt flach an der Wand sitzt. Es nutzt auch die beliebte Idee der austauschbaren Magnetrahmen, sodass Menschen das Aussehen des Fernsehers genauso einfach ändern können wie mit einem normalen Bilderrahmen.
Eine der größten Fragen bleibt das Kabelmanagement. Die One Connect Box von Samsung verwendet ein einziges, nahezu unsichtbares Kabel, um die Kunstästhetik sauber zu halten. LG hat zwar noch nicht bestätigt, ob die kabellose „Zero Connect“-Technologie integriert sein wird, der Gallery TV ist jedoch als eigenständiges Gerät konzipiert und nutzt AI Sound Pro, um ein 9.1.2-Kanal-Audio-Setup nachzuahmen, ohne dass externe Lautsprecher oder Soundbars erforderlich sind, die den Gallery-Look ruinieren könnten.
Inhalte und KI: Ein neuer kreativer Vorsprung
Ein „Lifestyle-Fernseher“ ist nur so gut wie die Kunst, die er zeigt. Als Konkurrenz zum Art Store von Samsung führt LG Gallery+ ein, einen Abonnementdienst mit über 4.500 kuratierten Werken. Allerdings setzt LG stark auf generative KI. Die Marke ermöglicht es Besitzern, über den Alpha 7 AI-Prozessor einzigartige, individuelle Kunstwerke zu erstellen. Diese Funktion fügt eine Personalisierungsebene hinzu, die über die standardmäßigen digitalen Bibliotheken hinausgeht.
Während sich beide Technologiegiganten auf die CES 2026 vorbereiten, müssen Kunden zwischen Ökosystemen und Displays wählen. Das „Art TV“-Rennen wird im Jahr 2026 nicht mehr nur zwischen einem Unternehmen stattfinden, was großartig ist. Denn ein starker Wettbewerb zwischen großen Technologiemarken kommt letztendlich immer den Verbrauchern zugute.